Mexico
26.12.2008 –
18.01.2009
Es ist wieder soweit, nach
Jahren der Abstinenz fahre ich wieder über Silvester ins Warme. Diesmal geht es
nach Mexiko zu einer Tour von Mexiko City nach Acapulco und dann an der Küste
bis Oaxaca und dann fast bis nach Guatemala, um von Yucutan nach einer
Strandpause zurückzufliegen. Einziges Handicap sind die Flüge die sehr knapp
bemessen sind. Nach unzähligen Telefonaten mit E-Bookers, musste ich nachgeben.
Gebucht haben wir ja schon im Juni und die Flüge waren Wien-Frankfurt-New
York-Mexiko City mit jeweils mind. 2 Stunden Aufenthalt. Die Delta mit der wir
die meisten Flüge haben, haben aber dann im Sommer die Flugpläne komplett
geändert, sodass wir jetzt Wien-Frankfurt- Cincinnati-Atlanta-Mexiko City aber
mit ungefähr jeweils 1 Stunde Aufenthalt, dass wir alles sauknapp, wenn ich
alleine an die Amerika Einreise denke, mit Fingerabdrücke und Gepäck wieder
einchecken. Zurück geht’s dann eher gemächlich mit jeweils so zwei Stunden
Aufenthalten von Cancun-Miami-Paris-Wien. Wir sind heute um 6:15 von meinen
Eltern abgeholt worden und das einchecken verlief erstmals über einen blöden
Computer, mit dem ich ja schon in Amerika einmal auf Kriegsfuss war, aber zum
Glück war da ein Bodenpersonal die dies für uns machte. Gepäck haben wir dann
beim Schalter aufgegeben. Wir versuchten dann auch noch die Tickets für die
Delta zu bekommen, doch Air France verweigerte dies, da sie auf Delta keinen
Zugriff haben, obwohl sie irgendwie Partner sind, naja. Als wir so vor dem Gate
gesessen sind hat sich schon der erste Flieger verspätet. Wir sind mit der
Adria Airways ungefähr 20 Minuten zu spät abgeflogen. So jetzt haben wir in
Frankfurt nur noch 50 Minuten mit Terminal wechsel wird knapp aber wir
probierens. Bin neugierig ob wir alle Flüge erwischen und ob auch unser Gepäck
in Mexiko City ankommt. Wenn nicht können wir dort gleich unsere 1 ½ jährigen
Spanischkenntnisse testen, wenn wir das Gepäck urgieren.
Wir sind jetzt
mittlerweilen in Cincinnati. Die Einreise hat 50 Minuten gedauert und nun
sitzen wir und warten auf den Flieger nach Atlanta der eine Stunde und 10
Minuten Verspätung hat, wahrscheinlich müssen wir die Nacht in Atlanta
verbringen da wir den Flieger nach Mexiko City nicht mehr erreichen werden. Der
nächste Flieger geht morgen um 9 Uhr in der früh. Wir sind von Frankfurt
pünktlich weggeflogen und waren dann sogar vor unserer Zeit in Cincinnati, fast
35 Minuten früher aber es hat nix gebracht. Wir haben uns jetzt ein Mäci
gegeben und warten bis wir in Atlanta sind und vielleicht hat ja der Flieger in
Atlanta auch Verspätung, große Chancen sehe ich aber derzeit nicht. Naja was
soll man machen, man kann es eh nicht ändern. Der Flug ging dann schließlich um
18:30 in Richtung Atlanta, auch auf der Startbahn haben wir zusätzlich warten
müssen. Wir sind dann um kurz nach 20 Uhr in Atlanta angekommen und liefen mit
zwei Quebecer in Richtung Gate. Wie vor ein paar Jahren sehen wir sogar noch
die Maschine wie sie am Schlauch hängt aber rein durften wir nicht mehr. Zu uns
gesellt sich auch noch eine Montrealerin, die Fotografie studiert und auch den
Flieger versäumt hatte. So jetzt heißt es beim Delta Schalter anstellen. Wir
warteten über eine Stunde bis wir dran kamen und haben dann nur noch den
Flieger für den nächsten Tag um 9 Uhr bekommen. Die größte Frechheit war, dass
uns Delta ein Quartier für Diskontpreise zur Verfügung stellte und keines
umsonst, obwohl die Fluglinie den Schaden verursacht hat. Wir waren alle fuchsteufelswild, aber
streiten und mit dem Richter drohen hatte auch keinen Sinn, wir können ja am
Flughafen schlafen. Delta zahlte nix weil sie der Meinung waren, bei Nebel
können sie nix dafür , also das ganze hat für mich noch ein Nachspiel. Die
Zimmer kosteten trotz Diskontpreise 60$. Wir haben uns dann mit den Kanadier
Andrew, „X1 Quebec“ und „X2 Montreal“ (deren Namen ich vergessen habe)
zusammengetan und sind ins Days Inn per Shuttle gefahren und haben sich ein
Zimmer geteilt, für jeden 12$, gut das geht. Aber in Mexiko City haben wir aber
auch schon unser Quartier bezahlt, also doppelt. Ich habe dann am Abend noch
ein E-Mail nach Mexiko City geschrieben, dass wir morgen erst ankommen, ich
hoffe sie haben es bekommen und löschen die Reservierung nicht. Wir sind dann
gegen 12 Uhr liegen gegangen.
Heute hatte uns das Hotel
und die Handys um 5:15 Uhr aufgeweckt, besonders geschlafen habe ich nicht. Wir
haben dann ein Frühstück eingenommen, das dabei war. Die Fotografien hat in der
Nacht am Boden geschlafen und wir zwei Pärchen haben in zwei Doppelbetten
geschlafen. Jetzt sitzen wir am Flughafen und der Flieger nach Mexiko ist
pünktlich und ich hoffe es klappt auch mit dem Gepäck, checken haben wir es
lassen und die meinten alles OK. Also jetzt kann es endlich beginnen. Wir haben
dann noch ein paar Dollar abgehoben um unsere Schulden bei den Kanadiern zu
zahlen, auch hier wieder eine Servicecharge von 2 $. Also schön langsam geht
mir das total am Arsch, dass man nur ausgenommen wird und überall cashen muss.
Der Flieger nach Mexiko City hat dann pünktlich zum einsteigen aufgerufen und
wir sind bereits jetzt in der Luft, also es klappt doch noch mit dem Besuch in
Mexiko. Wie immer in Amerika, haben wir am Flugfeld wieder eine oder mehrerer
Stoppphasen gehabt, sodass wir eine kleine Verspätung eingefangen haben. Ich
hoffe wir landen um 12 Uhr in Mexiko City und das Einreisen und der Transport
ins Hostel usw. klappt, sodass wir uns heute noch was anschauen können, denn
einen halben Tag haben wir bereits verloren. Wir sind dann kurz nach 12 Uhr
gelandet. Die Einreise mit der Passkontrolle hat ganz gut geklappt, nur hat es
wieder einiges an Zeit verbraucht. Wenn man ein wenig spanisch anfängt schon
sind die Leute fast immer freundlich, zumindest war es beim Zollbeamten so und
er versuchte sich auch gleich auf Deutsch J. Das Gepäck ist
auch durchgekommen und wir sind dann gleich zum Telefon in der Ankunftshalle
und haben wie beim Hostel Moneda beschrieben eine Nummer angerufen um den
Shuttle zu bestellen. Am Telefon sagte man uns dass die Reservierung von
gestern, weil wir nicht auftauchten gecancelt ist, aber dass sie für heute
einen Platz im Dormbett haben und ab morgen können wir wie geplant schlafen. In
25 Minuten sollte dann uns ein weißer Nissan mit einem Ricardo vom Flughafen
abholen und ins Moneda bringen. Wir wechselten noch 500 Euro um (von Susanne)
und schon standen wir am Gate 7 und warteten. Nach 1 Stunde war ich dann doch
ungeduldig, obwohl die Südamerikaner halt
alle es nicht so genau mit der Zeit nehmen. Ich versuchte dann ein Telefon
zu finden, um nochmal anzurufen, in dem Moment fragt ein Typ mit anderen Namen
Susanne wegen dem Modena und er hatte auch keinen Nissan. Ich war sehr
skeptisch und er rufte mit dem Handy das Moneda an, aber dem traute ich auch
nicht also rief ich selbst nochmal beim Hostel an und dann war am Apparat die
Frau die vorher am Handy war. Also gut dann war es doch der Richtige, also
fuhren wir mit. Der Verkehr war im Gegensatz was er uns erzählte warum er so
spät kam nicht so schlimm, nur am Zocalo war ein riesen Fest mit Eislaufen und
Schneebobbahn. Bei der Hitze (20°C) die spinnen die Mexikaner aber lustig war
es, nur wo bekommen die den Schnee her. Der Shuttle kostete 100 Peso ca, 6 Euro
und im Moneda bestätigten sie mir die Aussagen mit dem Zimmer vom Flughafen.
Also wir packten unsere Sachen im 5er Zimmer aus und versperrten die
wichtigsten Sachen in einem Safe und ab gings in die Innenstadt bei der
Kathedrale, und dann die Einkaufstraße mit einigen Kirchen und dann in die
grüne Lunge von Mexiko Downtown, dem Almeda Park. Zuvor hatten wir am Zocolo
noch eine Indianervorführung. Haben uns dann im Almeda Park umgesehen und sind
dann am Torres Latinoamerica raufgefahren und haben 2 Fernandos kennengelernt. Der eine ein 5 Jahre alter
Junge und sein ca. 60 jähriger Vater. Wir unterhielten uns einmal in Spanisch
und einmal in Englisch. Zum Abschluss hat uns dann der alte Fernado noch seine
Nummer gegeben, falls wenn wir einmal Probleme hier haben, sollen wir ihm
anrufen, sehr nett. Sind dann noch was mexikanisches Essen gegangen, enchiladas
und chile…., keine Ahnung mehr war aber ganz gut. Wir sind dann zurück ins
Quartier und haben dann eine ältere Australierin kennengelernt die auch schon
länger herumjettet in der Weltgeschichte, aber ab und zu als Lehrerin für
Englisch arbeitet. So jetzt ist es kurz nach 10 Uhr und ich werde schlafen
gehen, weil morgen ist eine Tempelstadt im Norden von Mexiko City angesagt.
Sonntag 28.
Dezember 2008
Heute sind wir um 6:15 Uhr
aufgestanden, wir haben dann auch gleich unser Zimmer gewechselt, da wir ab
heute ein privates Zweibettzimmer haben. Wir sind dann gegen 7 Uhr mit der
U-Bahn Richtung Autobus de Norte Station gefahren, wir wollten heute zu
Teotihuacan, einer Maya Tempelstätte, an der man noch die Pyramiden besteigen kann.
Die U-Bahn ist heute Gott sei Dank nicht so überfüllt. Es kommen immer ein paar
Leute rein und spielen laut Musik, weil sie CD´s verkaufen wollen. Wir lernten
dann ein tschechisches Parr kennen, dass jetzt vier Jahre in LA gewohnt hat und
jetzt beschlossen wieder nach Hause nach Tschechien zurückzukehren. Sie machen
vorher aber eine Tour in den Süden bis nach Guatemala und Belize. Unser
Spanisch Kenntnisse testen wir ständig, aber oft verstehen sie uns nicht und
oft auch wir sie nicht. Manche schauen dann blöd drein, aber manche freuen sich
auch, dass man spanisch mit ihnen redet. Die Fahrt dauerte rund eine Stunde und
auch hier stiegen ab und zu Leute ein die lautstark etwas verkaufen
wollen. Eintritt war 40 Peso pro
Person: Wir hatten heute noch kein Frühstück, da aber die Angst groß war dass
bald die Massen kommen sollten, sind wir gleich los gestartet und gut war es.
Es waren bereits um 9:20 Uhr viele Leute unterwegs. Sehr interessant was die da
hingebaut haben. Wir lernten dann auch noch ein deutsches Pärchen kennen, dass
so ungefähr unsere Route schon gefahren sind, nur in umgekehrter Reihenfolge
und auch mit dem Auto und sie hatten keine Probleme. Wird hoffentlich bei uns
auch so sein, weil nach Namibia und jetzt der Stress mit dem Flug brauche ich
das nicht mehr. Bei den Pyramiden hatten wir leider teilweise Gegenlicht, also
besser wäre es am Nachmittag, aber da sind dann auch die Massen. Eine Pyramide
die Piramide de Sol haben wir ganz bestiegen. Der Guide hat, dann oben gemeint
ich darf das Stativ hier nicht verwenden, naja das kennen wir ja schon von
anderen Urlauben, sie wollen Geld mit ihren Karten machen. Susanne die gerade
eine Verkühlung hat ist dann nicht mehr weiter mit. Ich bin dann mit den
Deutschen noch zur Piramide de Luna und
den restlichen Zeugs hier gegangen. Die haben auch schon viele Reisen gemacht,
am besten hat ihnen Uganda gefallen und zwar mit den Gorillas eine geführte
Tour gemacht, war sehr beeindruckend haben sie erzählt und das wenn man nach
Ruanda rüberfährt, auf einmal die Gesichter der Menschen sich ins negative
verändern. Bin dann zur Susanne zurück die im Restaurant auf mich wartete.
Leider gab s jetzt nur mehr Mittagessen und das war mir zu viel, also schob ich
mein Frühstück auf später auf. Wir fuhren dann mit dem Bus um 13 Uhr wieder
zurück nach Mexiko City. Wir sind dann noch zur Basilica Guardelop, das sehr
ähnlich einem Walfahrtsort gleicht, die Leute rutschen auf den Knien zu den
Kirchen hin. Leider war die Basilica, wie ich immer das Glück habe gerade mit
einem Gerüst versehen und innen standen ebenfalls Gerüste. Sind dann auch auf
eine Kapelle hinauf gestiegen und dann zum Mäci essen gegangen. Also so schwer
mit dem Bestellen habe ich mir selten getan. Zuerst war ich in der falschen
Schlange, dann hat sie mir nur ein Cola mit Eis gegeben, obwohl ich eines ohne
bestellt habe (aber auf spanisch) und dann sind wir drauf gekommen das sie
statt „sin helado“ verstanden hat das wir ein Schleckeis wollen, vielleicht
wäre besser sin hielo gewesen aber wir werden es noch austesten. Sind dann
wieder zurück zum Zocolo um ein bisserl zu shoppen und auch die Garage für
morgen klar zu machen, wieder
Verständigungsprobleme (wir haben es noch mit den Zahlen). Wir sind dann
zurück zum Quartier und haben mit dem an der Rezeption ein bisserl Spanisch und
deutsch gesprochen, denn er konnte ganz gut Deutsch. Waren dann im Motel essen,
weil es ja dabei war, aber besonders war es nicht gerade. Zum Schluss haben wir
noch ein paar Zocolo Fotos bei Nacht gemacht und jetzt ist es 10 Uhr und ich
werde bald schlafen gehen. Susanne schläft schon.
Montag 29.
Dezember 2008
Heute ist mein
Geburtstag gewesen und ich bin gleich aufgewacht und habe eine Menge an SMS von
zu Hause erhalten. Das erste Mal, dass ich am Geburtstag nicht zu Hause bin. Aber
leider hat einer vergessen und zwar meine liebe Freundin die Suanne, die hat
erst am Abend daran gedacht. Sie ist zwar krank aber ganz lasse ich es als
Entschuldigung auch nicht stehen. Sie ist heute den Vormittag alleine im
Quartier gewesen um die Verkühlung los zu werden bzw. auch um shoppen zu gehen,
wo sie mich eh nicht dabei haben wollte. Ich bin dann in den Süden der Stadt.
Um ½ 7 Uhr war Tagwache und um kurz nach 7 Uhr bin ich dann weg gegangen.
Wieder mit der U-Bahn Richtung Süden. Es kommen immer wieder Leute in die
U-Bahn und spielen etwas vor, sei es CD´s oder Musik oder wollen nur so
irgendwas verkaufen, auch Blinde laufen da herum und im Gegensatz von gestern
haben sie heute auch was verkauft. Auffällig ist, dass im ganzen U-Bahnbereich
fast überall Polizisten sind, auch sonst auf der Straße sind viel Polzisten zu
sehen. Aber in der U-Bahn halten alle brav ihren Rucksack fest. Es kann sehr
überfüllt werden in der U-Bahn, aber es ist bei weitem nicht so schlimm wie ich
es mir vorgestellt habe, aber vielleicht liegt es auch an den Ferien. Also ich
bin dann in den Stadtteil Coyocan gefahren. Zuerst mit der U-Bahn und dann eine
½ Stunde zu Fuß, ein schöner Hatscherer. Es waren teilweise sehr wenige Leute
auf der Straße, ganz im Gegenteil zur Zocalo Umgebung, aber ich habe mich nie
unsicher gefühlt. Bin dann zu einer Kirche und habe mir dann auch noch einen
Cafe und ein Sandwich gekauft. Quiere bolso? Was zum Teufel ist Bolso, achja
die Tasche war das. Ja so manchmal fallen mir die Wörter nicht ein die ich
eigentlich schon in Spanisch gelernt habe. Bin dann mit dem Bus (3 Peso) wieder
zur U-Bahn, die übrigens pro Schranken durchgehen 2 Peso (10 Cent) kostet,
Schranken wie in London, super System und beim Schranken steht immer ein
Security. Bin dann weiter in den
Stadtteil San Angel und habe mir dort ein Kloster angeschaut. Nach mehrmals
Fragen nach dem Polyforum, und nachdem es nur mit Bus erreichbar ist strich ich
den Pilzkopf von meiner Liste. Es sind fast alle sehr freundlich wenn Du etwas
fragst, aber Deppate und Mürrische gibt’s immer. Bin dann in ein Kloster, sehr
nett. Da mir die Füße schon ein bißerl weh getan habe, habe ich dann den
Metrobus genommen der aber ziemlich teuer war, weil ich auch noch so eine
Scheckkarte kaufen musste, aber ich wollte das Stück zur Universität nicht
gehen und habe auch eine nette Mexikanerin kennengelernt die mir den weg
erklärte. Dann war es am Uni Gelände nur noch Hatscherei, wirklich besonders
war es dort nicht, außer das mir nachher fast die Füße abgefallen sind, denn
bis zur Metro war es weit. Habe auch noch ein paar Mexikaner kennengelernt die
mir den Weg zeigten und die gleich wissen wollten wo ich wohne und alles auf
spanischJ. Bin dann nachher wieder zurück zum Quartier um Susanne
abzuholen und so sind wir gegen 1 Uhr wieder weg in Richtung Kirche Santo
Domingo, dann zum Mäci und dann zur Kirche Iglesia de San Franciso in der die
Leute in den Bänken gesessen sind und geschlafen und geschnarcht haben. Weiter
gings dann mit der Metro in Richtung Zona Rosa und in die Avenida de Reforma.
Hier wurde alles wahrscheinlich schon für Neujahrsfeier hergerichtet und die
Straße war teilweise gesperrt. Ein Denkmal schaut fast so aus wie die
Siegessäule in Berlin war aber auf Grund der Feier nicht frei einsehbar. Am Torres Mayor konnten wir auch nicht rauf,
angeblich ist das noch nie gegangen. Der Chapultepec Park und das
Anthropologische Museum war leider heute zu, denn Montag ist Ruhetag, aber
wenigstens von Außen haben wir es gesehen. Sind dann ins Hotel Camino Real und
haben einen Cafe dort getrunken, denn hier holen wir ja um 17 Uhr das Auto ab.
Bei der Autovermietung haben wir jetzt wieder ein paar Peso zuviel verrechnet
bekommen und die Uhrzeit der Rückgabe passt auch nicht ganz, aber jetzt habe
ich ja was in der Hand, damit werden wir am Ende urgieren, morgen mag ich da
nicht mehr hin. Im linken Vorderreifen war auch zu wenig Luft drinnen also sind
wir dem einen Autovermieter hinten nachgefahren und er hat uns zu einer
Tankstelle gebracht. Zum Hotel hatten wir eigentlich bis auf die genauso
deppaten Einbahnen wie in Wien (auf einmal ändert sich die Richtung in einer
Straße) keine Probleme. Im Gran Hotel und der Tiefgarage haben wir unser Auto
dann abgestellt für 24 Peso die Stunde, zwar etwas teuer aber wir können schon
vor 7 Uhr das Auto holen und es scheint sehr sicher zu sein, da es ein teueres
Hotel ist. Wir sind dann noch essen gegangen und haben was Mexikanisches und
ein Steak gegessen und jetzt ist es 10 Uhr und wir gehen schlafen.
Dienstag
30.Dezember 2008
Heute war kurz vor 6 Uhr
Tagwache. Wir haben dann alles zusammengepackt und ich bin das Auto von der
Garage holen gegangen. Beim Bezahlen typisch Südamerika, wollte mir er 14
Stunden verrechnen, obwohl es nur 12 waren. Fünfmal erklären und nachrechnen und
dann hatte ich ihn überredet. Ich fuhr
dann wieder ins Hostel und wir luden das ganze Gepäck ein. Wir kauften auch
noch Frühstück, was wir im Auto einnahmen. Und los gings um 7:15 Uhr nach Tula,
hundert mal verfahren und aber doch hingefunden. Wir haben mehrere
Gebührenpflichtige Autobahnstationen durchfahren und haben auch teilweise eine
Strecke im kompletten Nebel befahren. Keiner hält sich hier an die
Geschwindigkeitsbeschränkung alle fahren irgendwas und nun ich auch. Manchmal
macht sich unser spanisch doch bezahlt, vor allem wenn man so im Kreis fährt J Wir sind in dann
so um 9:15 Uhr in Tula angekommen. Am Eingang haben sie mir gleich das Stativ
abgenommen, hier darf man nur ohne fotografieren, Schwachsinn. Die Figuren
waren sehr beeindruckend, besser als der Vulkan den wir uns zuerst vorgenommen
hatten. Jetzt müssen wir noch länger auf einen Vulkan warten, vielleicht im
nächsten Urlaub. Haben dann auch einen Mexikaner kennengelernt der in
Guardelajara wohnt und auch eine Mexikanerin die in Texas lebt. Die Amerikanerin
hat uns gleich gesagt, wir sollen um nach Taxco zu gelangen nach Mexiko City
zurück kehren und einen Stau in Kauf zu nehmen, denn andere Straßen sind zu
gefährlich da keiner fährt. Ich habe mich dann noch bei anderen umgehört und
wir sind nicht um 10:30 Uhr nach Mexiko City hineingefahren, es waren nur viel
frequentierte Straßen, also nix war richtig was die Amitante sagte. Kurz vor
Städten gibt es die sogenannten Toppis, Bodenschwellen, die zu gehäuft in
Mexiko vorkommen. Man muss sehr aufpassen um nicht anzustreifen. Wir haben uns
dann in Toluco total verfahren, mehrmaliges Fragen nutzte nix. Erst ein paar
Freunde haben uns dann als Leithammel in ihrem Auto gedient und haben uns den
richtigen Weg gezeigt, wir wollten ja nach Taxco. Jetzt war es kein großes
Problem mehr. Wir sind dann in Taxco um 17:30 Uhr angekommen. Das Hotel im
Lonley Planet konnten wir nicht wirklich finden, wir sind dann später darauf
gekommen, dass das Hotel in der „Fußgängerzone“ ist und wir in der Autostraße
fuhren. Wir haben dann eine nettes am Straßenrand gefunden um 380 Peso für
zwei. Am Parkplatz stellte man unser Auto bereits zum 5ten mal um J. Sind dann hinauf
am Berg und sind die Fußgängerzone entlang gegangen. Susanne hat nach Schmuck
geschaut und wir sind dann nachher bei einem kleinen Lokal am Zocolo
untergekommen, deren Besitzer Deutsch spricht. Das Leben von hier oben zu
beobachten ist fantastisch. Es fahren viele alte Käfer und VW Busse herum. Muss
direkt mal schauen ob die hier heute auch noch hergestellt werden. Am Zocolo
wollten sie ein Zelt aufbauen und bohrten Löcher in den Boden und versuchten
immer wieder das Zelt über einen Baum zu bekommen. Alles was sie schafften ist
den Baum abzuräumen und das von allen Seiten weil sie es überall probierten. Dann
spielten zwei Chicos Fußball und schossen immer wieder am unfertig aufgebauten
Zelt den Ball hinauf bis dann ein Steher umfiel und auf eine Hausmauer
donnerte, war ur lustig. Am nächsten Tag stand das Zelt noch immer nicht ich
glaube sie haben es aufgegeben den das Zelt war gar nicht mehr da. Wir sind
dann wieder nach Hause und jetzt ist es 10 Uhr und ich werde bald schlafen
gehen.
Wir schreiben heute den
letzten Tag des Jahres 2008 und wir feiern heute erstmals vollständig den 31
und 1 im Ausland J Wir sind heute um 7 Uhr aufgestanden. Sind dann nochmals
durch Taxco und haben uns bis zum Zocolo durchgekämpft und sogar noch weiter.
Sind dann super frühstücken gegangen bei Rührei und Susanne bei Omelett, super
gut und mit dem Spanisch super gegangen wieder mal. Nun sind auch schon die
ersten SMS für das neue Jahr gekommen und ich habe auch einige geschrieben J Um ½ 10 Uhr sind
wir dann aus dem Hotel ausgecheckt und sind zum Aussichtspunkt wo wir gestern
schon vorbei gefahren sind über der Stadt gefahren, direkt auf der Autobahn
Richtung Mexiko City. Um 10 Uhr haben wir uns dann getrennt und Susanne hat
sich ihren Silberschmuck gekauft, denn
sie gestern unbedingt haben wollte nur heute war er um 100 Peso teurer, also
viel hat sie ihn nicht runter handeln können. Ich bin einstweilen Tanken
gegangen, ur billig nur 45 Cent/ Liter. Der Ipod im Auto funktioniert auch gut J Sind dann um ½ 11
Uhr Richtung Acapulco gefahren. Also die Mexikaner halten es mit der
Geschwindigkeit nicht so genau, fahren tun die wie die Hölle oder soll ich
sagen rasen. Erlaubt sind ja nur 40 in der Stadt, 80 km/h Überland und auf der
Autobahn 110km/h aber wennst das fahrst bist alleine und eine Schnecke, also
besser ist anpassen an die Einheimischen J Am Straßenrand sieht man viel Mist liegen, ich
glaube die glauben das ist die Müllkippe, also wirklich Dreckschweinderln, vor
allem ist es hauptsächlich Plastik das „gut“ verrottet. Die Fahrt ging immer
mehr in die Ebene. Seit Mexiko City fahren wir auch fast nur mehr bergab, da ja
Mexiko City auf mehr als 2000m liegt. Auf der Strecke immer wieder tolle
Kakteen, da könnte meine Mutter neidisch werden, vor allem die Größe. Sind dann
im Gewirr von Acapulco gelandet. Auf der Straße gleich ein paar die mit uns
Geschäfte machen wollte, kaum wieder los zu bringen die Leute und auf der
Straße wie auch schon in Mexiko City und Umgebung, immer wieder Leute die
Fenster putzen wollen Jonglieren und sonst noch was verkaufen wollen. Bei den
Fensterputzern muss man aufpassen die sind schneller als du nein sagen kannst
und schon hast ein paar Spritzer vom Waschmittel oben. Zum Strand von Acapulco
geht’s über einen Tunnel und nach mehrmals Fragen haben wir auch die Küste
gefunden. Die Jugendherberge haben wir auch eher einfach gefunden, da sie
gegenüber dem Fiesta Americaner liegt, nur der Parkplatz war ein Problem. Wie
die Rezeption sagte war es auf der Straße gratis und man kann auch überall
stehen und so sind wir ein paar mal durch den heftigen Verkehr um die Häuser
gerundet. Wir haben dann einen Parkplatz ergattert, aber wir hatten Glück eine
Angestellte ist vor dem Hostel weggefahren und so stehen wir jetzt genau davor.
Das Zimmer hat zwar kein Fenster und ist sehr klein aber ist klimatisiert. Wir
sind zu einem Subway am Strand. Am Strand sind mehrere Bars, da haben wir
sicher heut noch einen Spaß. Es ist furchtbar heiß hier kaum auszuhalten, aber
wenn ich an die Temperaturen von Wien denke (0°), dann ist das wow J Am Strand sind
sehr viele Leute Amis aber auch viele Mexikaner. Sodale jetzt werden wir dann
essen gehen und dann ein bißl Silvester feiern, den österreichischen haben wir
ja shon um 17 Uhr gefeiert, wir sind ja 7 Stunden nach hier J Also Feliz
prospero ano nuevo !!!
Donnerstag 1.Jänner 2009
Schönes neues Jahr. jetzt
habe ich eine geschlagene Stunde herum probiert und mir haben sie die 60 Tage
Testversion einfach abgedreht, so eine Sauerei, es sind nämlich erst 30 Tage.
Ich schreibe also jetzt im Word Pad was mit dem anderen Zeug ist (Excel noch
keine Ahnung). Also wir schreiben das erste Jahr nach 2008. Wir sind gestern
gut Essen gewesen mit Burritos zum selber einfüllen ur lecker und ur viel, aber
schön langsam habe ich von den Burritos bald die Nase voll. Wir haben dann
einen Österreicher kennen gelernt und haben sich mit ihm unterhalten. Er reist
heute nach Costa Rica und fährt dann von unten wieder zurück nach Mexiko City,
um von dort wieder heim zu fliegen, er hat seinen Job aufgegeben und ist drei
Monate unterwegs. Wir sind dann mit ihm zu einem Lokal, er wollte aber dann
doch nicht rein und wir verabschiedeten uns von ihm und strandelten noch ein
bißerl herum um vielleicht doch noch etwas anderes zu finden. Es ist alles
ziemlich teuer hier 500 Peso Eintritt, man kann aber saufen was man will, aber
wir wollten ja nicht zuviel. Also sind wir doch in die Bar wo wir am Anfang
waren 200 Peso Eintritt zwei Getränke inkludiert und wir haben dann bis 2 Uhr
das neue Jahr gefeiert mit 26 ° C und
einem super Feuerwerk um 12 Uhr. Heute sind wir dann um 8 Uhr in der Früh
aufgestanden und dann mal gut Frühstücken mit Eierspeis gegangen. Wir haben uns
dann zu Fuß zu den Felsspringer aufgemacht, es ist ungefähr ein Weg von 1
Stunde. Es wäre zwar möglich gewesen das Ganze mit dem Bus zu fahren, aber wir
wollten Acapulco kennen lernen :-). Das Ford das wir uns anschauen wollte hatte
zu, keine Ahnung warum, wahrscheinlich weil Neujahr ist. Sind dann zum Zocolo
und zu der einen Kirche, leider war dort ein Gerüst oben, ich komme auch immer
zu solchen Gebäuden wo was davor steht :-(. Wir sind dann zu den Felsspringer
die 4 Vorstellungen pro Tag haben, aber nur eine unter Tags und die anderen im
Stundentakt ab 19:30 Uhr aber da ist es dann schon dunkel. Also ich hätte mir
das viel höher vorgestellt wo die da runter springen, aber was soll es lustig
war es trotzdem. 7 Springer wobei einer ein ganz ein junger war der nur relativ
weit unten sprang. Einen Salto und sonst nur Kopfsprünge. Wir sind dann gegen
1/2 2 Uhr wieder von dort aufgebrochen, es ist ziemlich heiß, ich schätze 32°
oder so aber auf alle Fälle über 30 Grad. Wir sind dann noch zum Mäci und sind
dann am Strand zurückgegangen. Leider ist der Strand von Acapulco nicht so
zugänglich wie man sich das vorstellt, wir haben uns dann dort hingesetzt wo
wir gestern schon gesessen sind. Susanne ist schwimmen gegangen und ich bin
dann kurz eingeschlafen, weil ich immer noch von gestern müde war. Wir sind
dann nachher noch auf einen Cafe und dann zurück ins Youth Hostel und hier habe
ich mich mit dem Laptop abgequält, na was soll man machen. Wir werden dann
essen gehen und heute zeitig schlafen gehen.
Freitag 2.Jänner 2009
Heute
war es sehr laut in unserem Quartier und so sind wir mehrmals aufgewacht.
Schließlich sind wir um 1/2 7 Uhr aufgewacht und haben unsere Sachen gepackt.
Wir haben uns noch ein Frühstück beim Shop nebenan gekauft und haben es noch in
den Straßen von Acapulco genossen. Heute war ein Tag der fast nur mit fahren
gekennzeichnet war. Um 1/2 8 brachen wir von Acapulco auf um dann auf eine
tolle Aussicht am Berg auf Acapulco zu gelangen. Die Strecke zieht sich
ziemlich in die Länge, da ziemlich viel Topes, also Bodenschwellen am Weg
lagen. Ganz ist mir immer noch nicht klar warum man die Menge an Topes braucht.
Weiters hat uns auch die vielen langsamen Fahrer und LKWs viel Zeit gekostet,
aber an die Geschwindigkeitsbeschränkung denkt sowieso keiner in Mexiko und ich
auch nicht mehr. Ab und zu eine Militärkontrolle die uns aber weiterwinkt. Von
Mexiko City aus hatten wir ja schon eine die uns gleich fragte ob wir Amis
sind, denn die wollen sie nicht so besonders..
Wir
sind dann nach endloser Fahrt um 15 Uhr bei den Lagunas von Chacahua
angekommen. erster Preis für die Tour war 800 Peso umgerechnet 56 Eur. Er lies
sich bis 500 Peso runterhandeln aber Susanne war es immer noch zu teuer, so
sind wir weiter und fanden einen der mit uns eine Wassertour von einer Stunde
um 400 Peso machte. War super viele Vögel die Mangrovenlandschaft war auch
toll, die ganzen kleinen Inseln super schön. Obwohl es eigentlich Nachmittag
ist, normalerweise ist in der Früh mehr los, aber wir haben auch genug gesehen.
Um 16 Uhr waren wir dann zurück und dann gab es mal Mittagessen (Salami). Vor
der Tour sind wir noch zum Meer über eine Schotterpiste gefahren, Wir sind dann
weiter über die Lagune Manialtepec, welche wir nur im Vorbeifahren sahen nach
Puerto Escondito. Wir checkten auf einen Campingplatz ein, grausliche Duschen
und grausliche Klos, aber nur 70 Peso für zwei. Sind dann noch am Strand zur
Playa Zicatela Bucht, hier ist im Sommer Hochsaison, denn dann sind die Wellen
meterhoch und es kommt die Surferelite. Heute waren die Wellen nicht besonders,
trotzdem versuchten es ein paar Surfer. Wir sind dann noch auf der
Fußgängerzone in Escondito spaziert und waren noch bei einem Italiener
Pizzaessen und jetzt ist es 1/2 10 Uhr und wir werden schlafen gehen. Im Zelt
ist es ur heiß.
Samstag 3.Jänner 2009
Heute
war eine furchtbare Nacht, zuerst waren die am Campingplatz ur laut, dann hörte
man ständig die Diskothek, die erst um ca. 1/2 5 Uhr aufhörte und dann war es
ur heiß, aber es ging im Zelt halbwegs. Um 6:15 Uhr war dann Tagwache und wir
bauten das Zelt ab. Um 7:15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg nach La
Ventanillla. Wir glaubten den Weg kurz nach Puerte Escondido gefunden zu haben,
zumindest war es auch angeschrieben. Wir fanden zwar eine Station mit Boote und
die Lagunen selber, aber keine Leute. Sind dann noch tiefer in den Urwald
gefahren, es war eine Holperpiste, aber wir fanden nix. Wir drehten dann um und
fuhren also weiter ohne die Tour zu machen. Wir machten uns auf den Weg nach
Mazunte auf. Nach einigen km und einiger Zeit kam dann eine große Abzweigung
nach Mazunte und auch eine nach La Ventanillla, mh was soll das. Also wir waren
in der Früh ganz falsch, es gibt nämlich zwei Orte mit La Ventanillla. Wir
fuhren wieder über hunderte Topis. Mein Magen hat irgendwie einen kleinen
deptscher, aber vielleicht liegt es auch an dem nicht Klogehen seit ein paar
Tagen, denn auch am Campingplatz war es mir zu grindig. Zum Frühstück gab es
dann Spiegelei obwohl wir scrambled bestellt hatten, aber was solls jetzt haben
wir eh schon ein halbe Stunde gewartet. Nachher sind wir dann mit einer Tour in
die Lagunas von La Ventanillla. Ein kleines Kind war auch dabei dass ständig
umhermotzte und schrie und die anderen konnten auch nicht den Schnabel halten,
also verscheuchen sie uns sowieso alles. Wir haben einige Krokodile und Vögle
und Schildkröten gesehen. Wir haben dann noch in einem Dorf halt gemacht und
das dauerte natürlich weil die was verkaufen wollten. Für die Tour zahlten wir
nur 70 Peso, sehr günstig aber heute wurde beim Boot auch gerudert und gestern
war ein Motor dran. Wir sind dann weiter nach Mazunte und haben die
Schildkrötenfarm angesehen. Es waren sehr viele Leute dort und mir macht die
Hitze zu schaffen, die Moskitos haben wir nur in der Früh gehabt aber dafür
viele. Ich weiß nicht warum ich die Hitze hier nicht vertrage, aber es macht
mich total fertig. Keine Ahnung welche Temperaturen aber über 30 und voll
tropisch fast wie im Amazonas nur schwitze ich nicht soviel. Wir sind dann um
14 Uhr von Mazunte in Richtung Oaxaca (Oachaca gesprochen) aufgebrochen. Zuerst
bei Mazunte voller Stau und dann in Richtung Miahuatian komplett kurvige
Strecke über das Bergland und nun wird es wieder kälter Susanne musste sich
sogar was anziehen. Wir haben dann um ca. 17:30 Uhr ca. 150 km von den 250 km
geschafft und sind eben in Miahuatian gelandet und haben auch ein Hotel für 250
Peso gefunden, dass echt super ist. Wir waren dann noch bei einem Lokal und
haben in einem Burritoteig ein Steak gehabt, war ganz gut. Jetzt ist es 21 Uhr
und wir werden schlaffen gehen, ich bin schon sehr müde.
Sonntag 4.Jänner 2009
Heute
sind wir um 6:15 Uhr aufgestanden und haben uns auf den Weg nach Oaxaca
gemacht. Zuvor hatten wir bei auschecken noch eine Diskussion mit unserem
"Portier", der unbedingt wollte, dass wir noch mal die Visa Rechnung
unterschreiben, nur jetzt steht drauf Check out und bei der von gestern stand
Check in drauf. Aber wir ließen uns auf nichts ein und lehnten die Unterschrift
ab. Wir sind dann um 7:15 Uhr vom Hotel los. Heute geht die Fahrbahn nicht mehr
auf so kurviger und "Bergauf und Bergab" Strecke wie gestern weiter.
Es hat zwar auch einiges an Kurven gegeben aber man ist zügig voran gekommen.
Wir sind dann um 9 Uhr in Oaxaca angekommen. Zuerst sind wir am Monte Alban
hinaufgefahren und haben uns die Ausgrabungsstätte angeschaut. War sehr
interessant, es ist aber immer wieder unvorstellbar, wenn man solche Stätte
sieht, sich vorzustellen wie die damals gelebt haben. Wir sind dann nach 1 1/2
Stunden auf einen Cafe und dann weitergefahren. Normalerweise zumindest steht
das so im Reiseführer benötigt man für die Besichtigung einen halben Tag, aber
ich weiß nicht was ich mir hier länger anschauen soll, aber vielleicht liegt es
auch dran, dass wir nicht so fasziniert sind. Wir haben uns dann auch einen Hut
um 20 Peso jeweils gekauft und sind dann nach Oaxaca in die Innenstadt
gefahren. Wir haben uns einen Parkplatz in der Innenstadt genommen 24 Peso für
zwei Stunden und haben uns dann diverse Sehenswürdigkeiten und den Markt
angeschaut. Die Stadt ist etwas ruhiger und hat weniger Leute, also ganz
angenehm und sie hat viele hübsche bunte Häuser. Wir haben dann noch ein paar
Früchte am Markt eingekauft, schön langsam wird unser Geld knapp, wir müssen
unbedingt etwas wechseln gehen, aber heute Sonntag hat nichts offen, also
morgen dann. In Oaxaca lesen wir in einem Touristenbüro von Hierve el agua,
dass könnte wir auch noch machen, hier handelt es sich um einen Wasserfall der
zu Stein wurde oder so. Wir sind dann weiter nach Mitla und Susanne wollte sich
die Ausgrabungen nicht anschauen, so bin ich halt alleine rein. Also nix
besonders, dachte mir nach dem Reiseführer es ist rörtlicher, aber von dem war
nichts zu sehen. Das Einzige was anders war ist, dass man in einen
unterirdischen Gang runtersteigen kann. Wir sind dann nach einer halben Stunde
um 16 Uhr wieder aufgebrochen und sind nach Hierve el agua. Ich dachte mir, was
solls kann ja nicht so schlecht sein ein Wasserfall und Zeit hatten wir ja.
Über eine Schotterpiste gelangt man schlussendlich zu dem Hierve el agua. Es
ist aber im Gegensatz zur
Annahme kein wirklicher Wasserfall. Als erstes dachte ich mir solche blöden
Pools, da hat sich der schwierige Weg nicht gelohnt und noch dazu ist
Wochenende und die ganzen Oaxacaer sind da. Beim zweiten Blick ist es eine
wunderschöne Landschaft aus natürlichen Felspools, die ihren Ursprung in einer
fast unterirdischen Quelle hat und es schaut fast so aus wie in Pamukale in der
Türkei. Der sogenannte Wasserfall schaut schon aus wie versteinert, aber auf
Grund des Gegenlicht und da er auch schon im Schatten lag kaum abzulichten,
aber die Pools waren auch tolle Fotos wert. Wir sind dann um 17:30 Uhr wieder
aufgebrochen und haben uns entschieden in Mitla zu bleiben, weil dass ist die
nächste Stadt und es wird ja bald dunkel. In Mitla haben wir dann eine
Unterkunft gefunden, zwar nicht wirklich mit heißer Dusche aber sonst
akzeptabel um 250 Peso, also umgerechnet 15 EUR, da haben wir für den
Campingplatz in Namibia oft mehr bezahlt, aber was leider komplett fehlte und
was wichtig wäre war die Klobrille. Wir sind dann noch essen in unserem Motel
gegangen 160 Peso für drei Bier zwei Hähnchen und eine Gemüsesuppe, war sehr
gut. Jetzt ist es 21 Uhr und es läuft wieder ein mexikanischer Sender im
Fernsehen und wir werden dann schlafen gehen.
Montag 5.Jänner 2009
Heute
war um 6:15 Uhr Tagwache. Wir sind um kurz vor 7:00 Uhr heute vom Hotel
weggekommen. Es war ein Tag der vor allem durch fahren geprägt war, denn wir
wollten nach Chiapas und das ist eine lange Strecke ohne größere Highlights,
zumindest sagt das der Reiseführer. Wir sind dann über anfangs kurvenreiche
Strecke und dann Gott sei Dank über ein Stück Autobahn und über eine halbwegsgerade
Landstraße gefahren. Also wie jeden Tag scheiß auf die
Geschwindigkeitsbegrenzung, wenn Du Dich daran hältst wirst Du wirklich von
jeden überholt und die Polizei ist mehr mit herumfahren beschäftigt, auf der
Straße gibt es außer Militärkontrollen die bis jetzt uns fast unberührt ließen
(siehe vorher) keine Kontrollen. Wir sind dann gegen Mittag um 13 Uhr zu einer
Stadt und sind dort endlich zur Bank gefahren um Geld umzuwechseln. Ich rein in
die Bank zwei Türen die zweite geht erst auf wenn die erste geschlossen ist,
gut dass kenne ich schon und dann was mir neu war erklärte mir ein Mexikaner,
dass ich mir eine Nummer nehmen muss, wie auf einem Amt in Österreich und dann
wird die Nummer und die Kassa angezeigt wer jetzt dran ist. Als ich dran kam
hieß es zuerst si Euro, aber dann schaute sie die Scheine an und diskutierte
mit ihrer Kollegin und sagt nachher nur Dollar, keine Euro, nah super wieder
nix mit dem umwechseln. Also bin ich wieder zum Maestro Schalter und habe dort
2.000 Peso abgehoben. Also weiter gings nach Tuxtla. Um 15 Uhr erreichten wir
dann den Punkt vor Ocozocoautla an dem ein Nationalpark war, nur fanden wir ihn
dort nicht. Also fragten wir uns durch und erfuhren, dass wir zu weit gefahren
sind, also zurück. Die Richtige Angabe wäre nicht 10km vor Ocozocoautla sondern
16km vor Ocozocoautla zweigt auf der Straße Richtung Tuxtla links eine Straße
weg die zum Parque Nacional Aguacero mit den Wasserfällen Cascadas el Aguacero,
sowie einer Hölle führt. Es sind von der Hauptstraße eine Steile Piste mit
großen Steinen und riesigen Schlaglöcher, ich würde sagen es ist eine 4WD
Strecke und mit PKW nur sehr sehr vorsichtig zu befahren (3km). Also fast wie
in Namibia wie bei einigen steilen Pässen, org dass es auch mit 2WD geht, aber
es war keine große Gefahr. Unten angekommen haben sie uns gleich 40Peso für den
Eintritt abgeknöpft, aber so passt wenigstens wer auf das Auto auf, denn im
Reiseführer ist auch was vom aufbrechen des Autos gesprochen worden. Der Weg zu
den Fällen führt über einige hunderte Stufen nach unten (Hinweg ca. 15 Minuten
Rückweg ca. 20-25 Minuten, weil anstrengend bergauf). Die Wasserfälle waren
echt ein Wahnsinn, einzigartig, in mehreren Cascaden fließt hier das Wasser
über fast hundert Meter bergab und das in einer Canyonlandschaft. Aber die
Fotos bringen es wie immer nicht so rüber wie es in Wirklichkeit gesehen wird,
leider, das kann der beste Fotograf nicht. Wir sind dann um 16 Uhr von unten
wieder aufgebrochen, obwohl der Wasserfall im Schatten lag war er wunderschön.
Susanne konnte sich kaum trennen. Hinlaufen musste man am letzten Stück über
das Wasser, was bei einer maximalen Kniehöhe nicht so schlimm war. Als wir
wieder oben waren hat uns der Aufsichtswärter einen Aussichtpunkt und die Höhle
empfohlen. Der Aussichtspunkt war eine gewaltige Aussicht in den Canyon, die
Höhle war sehr dunkel und man konnte den unterirdischen Fluss nur hören. Wir
sind dann wieder hoch und weiter in die Richtung der Stadt Tuxtla. Zuvor sind
wir noch schnell Mineral und sonst noch einige kleine Sachen an einer
Tankstelle einkaufen gegangen. Die Straßen waren katastrophal, vom Wasserfall
waren es nur 40km. Durch die Baustelle erreichten wir die Innenstadt erst um 18
Uhr. Nachdem wir lange nach dem Trailerpark suchten, wegen dem Zelten und erst
spät fanden, irrten wir ziemlich lange herum. Im Trailerpark der laut
Reiseführer auch zum Campen verwendet werden kann, gab es keine Möglichkeit zum
Zelten. Suchen auf Grund der fortgeschrittenen Zeit und des hohen Verkehrs in
der Stadt wollte ich nicht mehr und so nahmen wir uns ein Hotel für 583Peso,
sind ungefähr 35 Euro also nicht so schlimm. Wir sind dann noch einkaufen
gegangen, so was Ähnliches wie bei uns der Metro und es ging an der Kassa dann
doch gut uns sie nahmen ihre Mitgliedskarte zum zahlen. Abendessen waren wir
heute beim Mäci. So nun ist es 22 Uhr und ich werde duschen und schlafen gehen.
Adiós!
Dienstag 6.Jänner 2009
Heute
sind wir wieder um 6:15 Uhr aufgestanden. Wir sind dann zum Sumidero Canon
gefahren. Wir sind dann um ca. 8 Uhr dort angekommen, wir haben die
Anlegestelle gewählt die meist frequentiert wird, denn es wir immer zugewartet
bis die Boote voll sind. Es handelt sich um Speedboote die den Canyon entlang
düsen. Zu der Zeit der spanischen Eroberung haben sich auch einige Mayas den
Canon runter fallen lassen um der Eroberung zu entgehen. Der Canon ist bis zu
1000 Meter hoch. Als wir ankamen waren natürlich keine 15 Leute da die das Boot
benötigt, daher haben wir uns noch einen Cafe gegönnt. Wir haben dann auch drei
große und drei kleine Taschen bei einer Verkäuferin um 150 Peso gekauft. Als
dann endlich 15 Leute da waren ist es los gegangen. der Canon hat ein echtes
Umweltproblem man sieht überall Plastikflaschen im Canyon. Er ist aber super
schön, wir haben auch einige Tiere gesehen, einige Cocodrillos und Vögel und
Affen. Wir sind dann nach einer super Tour um 11 Uhr wieder zurück gekommen und
jetzt wollten wir auf die Panoramastraße um in den Canyon hineinzusehen, damit
mussten wir wieder retour nach Tuxtla (wir sind ja zum Bootsanlegeplatz 14 km
zum Chiapa de Corzo gefahren). Wir sind dann wieder voll in den Stoßverkehr und
haben uns noch verfahren auch, aber wir haben die Panoramastraße gefunden. Wir
ersparten sich den Eintritt (20 Peso pro Person), da er mein Armband sah und
das war für die Bootstour um 30 Pesos pro Person, damit war der Eintritt dabei.
Wir sind dann die einzelnen Punkte abgefahren, aber es war schon fast 14 Uhr,
durch die eine Umleitung die wir gefahren sind und das wir uns verfahren haben
ist es schon so spät geworden. Bei den
letzten beiden Aussichtspunkte sahen wir nur noch dunkle Canon also nix zum
Fotografieren, die anderen waren ganz gut. Sind dann um 15 Uhr zum Chorreadero
Wasserfall der aber nicht so gewaltig war wie der von gestern. Wir sind daher
nicht allzu lange geblieben. Wir sind dann weiter nach San Cristobal über die
Libre Strecke (d.h. man muss nix bezahlen die andere wäre die Cuota Strecke, zu
bezahlen). Sehr kurvenreich und zeitaufreibend. Wir sind dann um 17:30 Uhr in
San Christobal angekommen und haben uns dann auf die Suche nach dem
Campingplatz für heute Nacht gemacht. Zwar nix besonders, Klos zum stehen,
Duschen naja aber nur 100 Peso für zwei. Zwei komische Typen am Campingplatz,
weiß aber nicht ob die nicht hier her gehören. Wir sind dann noch in die Stadt,
uns hat dann ein Herr den wir nach der Sicherheit hier fragten mit ins Zentrum
mit dem Auto genommen. War echt netter Kerl. Wir sind dann in ein Lokal auf der
Fußgängerzone Steak essen gegangen. Also mein Magen hat irgendeinen Schaden,
ich habe jetzt Durchfall bekommen, entweder ich vertrage die scharfen Chilli
Soßen nicht oder irgendetwas anderes ist es, Susanne hat nix, obwohl sie fast
immer das selbe ist bis auf den Salat im Big Mac den habe nur ich gegessen. Wir
sind dann endlich noch 400 e wechseln gewesen und sind dann zu Fuß zurück zum
Campingplatz, nun ist es 21 Uhr und wir werden schlafen gehen, denn duschen
entfällt heute, denn es ist saukalt hier.
Mittwoch 7.Jänner 2009
Heute
war es saukalt in der Nacht, ich denke es hat um die 10°C, wenn nicht weniger
gehabt. Wir haben auch ziemlich schlecht geschlafen, Susanne wartete erstmals
im Urlaub das der Wecker endlich läutet und sie aufstehen kann, normalerweise
ist das ja umgekehrt. Wir sind also wie immer um 6:15 Uhr aufgestanden und
haben unser Zelt abgebaut. Meinen Magen geht es immer noch nicht besser und ich
habe immer noch Durchfall und das hat sich bis heute Abend nicht gelegt. Wir
sind dann in die Stadt San Christobal und haben uns die Häuser heute bei Sonnenlicht
angeschaut, im Dunkeln haben wir sie ja gestern schon gesehen. Um unser
Frühstück einzunehmen, haben wir ein kleines Touristengeschäft gefunden, dass
schon um 6:30 Uhr offen hatte und wir bekamen dann um 7:00 Uhr einen Cafe.
Gestern Abend habe ich mir die Strecke von den nächsten Tagen nochmals
angeschaut und bin mir nun nicht mehr sicher ob wir die Planung so
weitermachen. Geplant war an der Guatemalischen Grenze entlang nach Palenque zu
fahren, aber dieser Weg ist viel länger als der Andere von den Lagunas de
Montebello zurück nach San Christobal und dann von dort nach Palenque. Ich
erkundigte mich bei unserem Frühstückslokal und wurde aber auch nicht
gescheiter, außer das es länger ist aber das wusste ich vorher schon. Wir sind
dann noch in der Stadt herumspaziert und sind dann auch am Indigenas Markt. Die
Früchte werden immer kunstvoll dargestellt auf einen Teller in Dreiecksform,
sehr nett. Sonst ist der Markt auch ganz nett zum durchschauen. Es gibt
massenhaft an Fisch und Fleisch und die Hendln gibts lebend zu kaufen die haben
die Frauen einfach in der Hand wobei aber die Füße der Hendln zusammengeschnürt
sind. Die Indigenas sind sehr sehr fotoscheu, kaum zückst du die Kamera drehen
sie sich weg, also kaum ein Foto von ihnen zu schießen. Wir brachen dann wieder
auf um unser Glück in den Indigenas Dörfern zu suchen. Zuerst fuhren wir nach
San Juan Chamuula, hier laufen die Leute noch in Trachten herum. Wir versuchten
uns immer gegenseitig zu fotografieren um ein Foto von den Frauen zu bekommen,
es half alles nichts. Ein kleiner Bub der um Geld bittete den lichtete ich ab
sonst kam nix vor die Linse. Wir sind dann nach einem Rundgang am Markt weiter
nach Zinacantan, der zweiten Stadt hier in der Nähe wo es Leute mit Trachten
gibt. Am Eingang der Stadt wurden uns gleich 30 Peso abgeknöpft wegen
Touristen.
Die
Leute hier, zumindest die Kinder sind gar nicht fotoscheu, gegen bares stellen
sie sich gerne hin. Wir machten dann einen kurzen Blick in eine Weberei und
tranken dann am Hauptplatz Cafe und weiter gings dann zu den Gruats de San
Cristobal, stellte sich heraus das es nix besonderes war. Ich habe schon um
einiges schönere Tropfsteinhöhlen gesehen. Wir sind dann weiter an die
Guatemalischen-Grenze zu den Lagunas de Montebello. Von den verschiedene Farben
haben wir nicht viel zu Gesicht bekommen, die die einzelnen Seen aufweisen
sollten. Viele Kinder und Chicos die uns ihre Dienste als Guide anbieten
wollen, einige wollen einfach nur Geld (vor allem die an den Parkplätzen). Wir
haben dann dort einige Seen abgeklappert und Susanne entschied dann unser
Problem von der Früh, wir fahren den kurzen Weg, d.h wieder zurück nach San
Christobal. Nun sitzen wir in Comitan. Das Quartiersuchen war ein bißl
aufwendiger, da wir zuerst die Straße nicht fanden und dann hat es das Quartier
im Lonley Planet nicht mehr gegeben. Wir sind jetzt am Hauptplatz um 360 Peso
untergekommen. Wir sind noch eine Pizza essen gegangen und jetzt ist es 21:30
Uhr und ich werde duschen und schlafen gehen. Das Duschen wird jetzt sicher angenehm,
da ich ja wegen der Kälte darauf gestern verzichtet hatte. HASTA LUEGO!
Donnerstag 8.Jänner 2009
Heute
sind wir wieder um 6:15 Uhr aufgestanden und haben nach dem zusammenpacken den
Typen vom Hotel gebeten uns unser Auto freizustellen. Gestern haben sich im
Hoteleigenen Parkplatz noch zwei Autos drauf gestellt. Er ging sie aufwecken
und um 7 Uhr sind wir dann weggekommen. Es war wieder eine lange Strecke zum
Fahren angesagt, denn wir wollten heute zu den Agua Azul. Promt sind wir auch
in eine Baustelle geraten, nicht nur dass es ein Haufen von Topes gab, die
nicht angeschrieben waren, es war auch noch recht kurvenreich, also ob die
wirklich leichter zu fahren ist als die Strecke die wir vorgehabt hätten,
naja jetzt ist es zu spät. Zu den Topes, manchmal sind sie angeschrieben eben
mit Topes, Reductor, dann sind drei Hügerl, oder ein Auto auf einer Schräge
angeschrieben und noch ein Ding was mir aber gerade nicht einfällt, aber wie
gesagt wenn sie angeschrieben stehen, meist entfällt dies und man holpert
einfach so drüber. Es gibt starke und auch sehr schwache sehr unterschiedlich.
Was mir noch aufgefallen ist was ich auch noch nicht geschrieben habe, die
Gehsteige in den Städten haben eine sehr hohe Gehsteigkante, eine alte Frau
würde sich da schwer tun. So nun wieder zurück, wir sind dann so gegen 12:30
Uhr bei den Fällen angekommen. Man muss hier zweimal zahlen, einmal 50 Peso
keine Ahnung für was und das zweite Mal Eintritt 100 Peso, Schweinerei. Auf der
Zufahrt wollen viele Kinder ihr Obst und Gemüse verkaufen und greifen auch mal
zu dem Mittel eine Schnur über die Straße zu spannen, sodass man anhalten muss
und sie dir dann ihre Sachen zeigen in dem sie zum Auto laufen. Das selbe haben
wir auch schon bei der Fahrt nach Oaxaca gesehen, nur da wollten sie fürs
betteln Geld haben. Die Wasserfälle sind ein Wahnsinn, das Wasser türkis blau
und die Fälle einer der interessantesten die ich bisher gesehen habe. Wir sind
dann auf der linken Seite die Fälle hinaufgewandert. Irgendwo sollte ja ein
Punkt kommen wo steht, dass man nicht mehr weitergehen soll, da es zu
gefährlich wird (Überfälle). Also ich habe nirgends eine solche Tafel gefunden.
Ich bin dann irgendwann umgedreht, weil es uninteressanter wurde. Es saß dort
zwar ein Bursche mit einem Buschmesser der aber nur kurz herschaute als ich
fotografierte aber dann keine Notiz von mir nahm, außerdem waren viele Leute
dort. Sind dann wieder runter und haben uns ein bißl zu den Fällen gesetzt. Um
14 Uhr sind wir dann zu den Misol-Ha Wasserfälle weiter die ca. 30km von Agua
Azul und 10km von Palenque entfernt waren. Auch ein sehr schöner Wasserfall
durch den man hindurchgehen konnte, sehr eindrucksvoll in der
Regenwaldlandschaft gelegen. Wir haben dann herum diskutiert ob wir im
Regenwald schlafen wollen oder uns doch ein Zimmer in Palenque zu nehmen. Wir
entschieden uns fürs Zimmer und haben eines Mitten in der Stadt genommen. Wir
waren schon um 17 Uhr da und haben einen Stadtbummel gemacht. Unser Abendessen
haben wir beim Burger King eingenommen und sind dann am Hauptplatz gesessen und
haben dem Treiben bzw. den Musikern zugeschaut. Wir sind dann gegen 21 Uhr nach
Hause. Jetzt ist es kurz vor 22 Uhr und ich werde duschen und schlafen gehen.
Morgen gehen wir zur Ruine Palenque (mitten im Urwald).
Freitag 9.Jänner 2009
Heute
war um 6:30 Uhr Tagwache. Wir sind dann noch etwas frühstücken gegangen. Huevos
revultos (Eierspeise) mit Cafe, war super lecker. Die Mexikaner servieren die
Eier immer mit einem Linsen Mischmarsch. Wir sind dann um ca. 8:15 Uhr in
Palenque bei den Ruinen angekommen. Schon die Fahrt hier her ist von Nebel
geprägt und auch hier Nebel und auch jetzt schon hundert tausende Touristen
schrecklich und welche die Autobus aussteigen und dir permanent vor die Optik
laufen. Wir haben dann ein paar Runden gezogen und haben uns dann auf die eine
Pyramide rauf gesetzt und ein bißerl zu gewartet ob die Sonne herauskommt und
der Nebel weggeht. Die Sonne kam nicht aber der Nebel ging weg. Wieder ein
nerviges kleines Kind, diesmal ein Franzose der den Schlapfen nicht halten
konnte und ständig Vögel nachmachte. Naja sehr beeindruckend sind die Ruinen
hier, mir haben sie bisher am besten gefallen, denn sie sind mitten im
Regenwald. Vor dem Eingang haben sie mir gleich wieder klar gemacht mit Stativ
geht da nix, außer ich zahle 3000 Peos. Der Eintritt wurde wieder zweimal
verrechnet, zuerst Parkgebühr 53 Pesos und dann noch mal ca. 80 Peso, weiß es
leider nicht mehr so genau, aber für zwei. Wir sind dann so gegen 11 Uhr wieder
von Palenque aufgebrochen um auf die Yucutan Halbinsel zu fahren. Wir haben
dann den Abzweig zu Calakmul um 15:15 Uhr erreicht. Am Parkeingang (es muss
wieder zweimal bezahlt werden zuerst 120 Peso und dann der wirkliche Eintritt
ca. 80 Peso). Der Mexikaner beim Schranken meinte 1 Stunde noch Zufahrt zu den
Ruinen und dann schlie0en sie um 17 Uhr, ich denke mir kein Problem bleiben 45
Minuten und da kann ich alles fotografieren, dass dauerte bei den anderen Pyramiden
auch nicht länger, außerdem was machen wir sonst um die Zeit, denn hier gibts
nix. Der Typ meinte schon groß da und ich dachte mir das sagen sie immer alle.
Also wir fuhren durch dichten Regenwald eine gute Stunde zum Ruineneingang und
dann los es war 16:15 Uhr. Der Weg hörte drinnen überhaupt nicht auf, nach
einer Weile kamen die ersten Ausgrabungen und dann wieder nix. Das ist echt
viel größer als alle Stätten bisher uns wurde die Zeit zu knapp. Wir haben kaum
Zeit etwas zu genießen, wir fotografieren ein paar Affen und schnell ein paar
Ausgrabungen, wobei diese jetzt nicht so besonders sind, aber der Regenwald und
die Tiere… Wir sind dann wieder zurückgehetzt und erreichten unser Auto um kurz
vor 1/2 6 Uhr also viel zu spät, aber es war eh keiner mehr da. Also wieder
60km zurück und dann kurz vorm Parkeingang zum Campingplatz mitten im
Dschungel. Mittlerweile war es stockdunkel und wir mussten unser Zelt im
Dunkeln aufbauen. Der Campingplatz ist von der Parkstraße auch noch um einiges
entfernt, sodass es wirklich im Dschungel ist, Dusche nur über Kübel usw.
Kostenpunkt 140 Peso, gar nicht so billig. Wir sind dann noch essen gegangen im
Camp um 200 Peso. Hühnersuppe und Burritos mit Käse. Meinen Magen gehts wieder
besser, hoffe es bleibt so Jetzt ist es 21 Uhr und es ist ur heiß aber ich
werde dann schlafen gehen.
Samstag 10.Jänner 2009
Wir
sind heute um 6:15 Uhr aufgestanden. In der Nacht hat es einige
Regenwaldgeräusche gegeben, schwer zuordenbar, einiges sicher Vögel ein Schrei
war aber eher von einem wilden Tier (Ozelott??). Nichts desto trotz sind wir
pünktlich aufgestanden und haben dann wie vereinbart 10 Liter Benzin bekommen,
da unser Tank sich ja dem Ende neigt und wir bis zur nächsten Tankstelle noch
ca. 90 km fahren müssen und weil wir ja noch mal die 60km nach Calakmul
wollten. Der Benzin kostete uns für 10 Liter 100 Peso, also noch immer viel
billiger als bei uns aber um 10 Cent teuerer als bei der Tankstelle, aber da
hätten wir 90 km fahren müssen. Wir sind dann gegen 1/4 8 endlich von unserem
Bushcamp weg und sind nach Calakmul gefahren. Wie schon gestern sind uns am Weg
einige Truthähne begegnet und auch einige Vögel mit gelben Schnäbel und
schwarzen Körper aber die warenn so schnell wieder im Busch keine Chance sie zu
fotografieren. Wir sind dann um 8:15 Uhr in Calakmul angekommen, vor uns schon
ein Bus, gleich nachher kamen dann auch die Amis aus Virginia die bei uns am
Campingplatz geschlafen haben sonst war keiner dort. Achja wir haben am
Campingplatz noch einige Affen am Baum beobachtet die uns der Lokalbesitzer
zeigte. Wir sind dann los gestartet und haben kaum Leute in Calakmul getroffen,
Gott sei Dank. Auch waren wir froh dass wir nochmals reingefahren sind, denn
heute nahmen wir einen anderen Weg und kamen zu den wirklich großen Pyramiden
und die Aussicht oben war überwältigend, einerseits auf Guatemala und andererseits
zu irgendeiner Pyramide im Dschungel super und das nur um nochmals 82Peso
(heute weiß ich es genau). Wir sind dann bis um 11 Uhr umhergestreift und haben
die Sachen von gestern ausgelassen. Um 11:30 Uhr sind wir dann nach Tulum aufgebrochen, sehr lange Strecke
ohne besonderen Highlight. Wir sind in Tulum, nachdem wir uns verfahren haben
um kurz vor 17 Uhr angekommen. Verfahren ist gut wir sind schlicht und weg viel
zu weit gefahren. Wir haben dann eine Cabanas am Strand gesucht, d.h einfache Hütten,
aber der Tipp vom Lonley Planet den hat es nicht mehr gegeben. Ein Taxifahrer
hat uns dann einen Tipp gegeben und wir haben uns dort einen Zeltplatz für 160
Peso genommen. Wir haben dann noch den Vollmond am Strand genossen und die
Ruinen schieben wir auf morgen Nachmittag, wir werden voraussichtlich morgen
auch noch hier bleiben und uns am Vormittag ein paar Strände anschauen die uns
Werner ein Ex-Schulfreund empfohlen hat, der sich hier ein Haus gekauft hat.
Wir waren dann noch essen ur super aber auch ur teuer 346 Peso und jetzt ist es
9:30 Uhr und ich muss mich nach zwei Tagen endlich mal wieder duschen gehen,
also diese Urlaube immer, immer tue ich stinken :-)))
Sonntag 11.Jänner 2009
Heute
war um 6:15 Uhr Tagwache wie fast so immer in dem Urlaub. Ein paar Amis waren
in der Nacht wieder mal ur laut, ich weiß nicht die können sich nicht leise
unterhalten und nehmen kaum Rücksicht auf die Anderen die schlafen, sonst haben
wir ganz gut geschlafen. Wir sind dann nachdem man uns das Tor zur Straße aufgesperrt
hatte zum Oxxo einem 24 Stunden Markt, wo wir uns ein Brot gekauft haben da uns
dies schon ausgegangen ist und weiter zur Tankstelle, auch hier sind sie
ziemlich neugierig und wollen alles wissen woher kommen wir woher haben wir das
Auto, wo fahren wir hin usw. Wir sind dann Richtung Xcacel zu den Schildkröten,
wir haben viele Spuren gefunden, aber keine Schildkröten. Der Strand war jetzt
nicht so aufregend, aber zu finden war er äußerst schwierig, wir haben zig mal
fragen müssen und sind trotzdem viermal hin und her gefahren und offen war er
auch noch nicht. Es ist zwar gestanden er sperrt um 9 Uhr auf, aber als wir
wieder raus sind dort war es 10 nach 9 Uhr und es war immer noch nicht offen.
Wir haben dann einige Straßenbauarbeiter gesehen die die Straße noch mit der
Händen flicken und zwar im Sitzen wird in die Löcher etwas reingestopft. Wir
sind dann weiter nach Akamel, auch dies hat uns Werner empfohlen, mit den
Schildkröten, dort haben wir erstmals einige Leguane gesehen, aber Strand war
eher felsig und kein Sand. Sind dann weiter nach Playa del Carmen und sind um
11 Uhr angekommen. Wir haben uns dort ein bißl umgeschaut und haben uns einen
Cafe gekauft. Viele Bars und Restaurants und der Strand relativ klein,
zumindest der Stadtstrand, weil laut Kellner ist Playa del Carmen riesen groß,
wir wollten nur mal feststellen ob uns der Strand für unsren Strandaufenthalt
für die letzten drei Tage taugt. Zur Auswahl stehen Tulum mit einer 3 stündigen
Busfahrt von Cancun aus, oder Cancun selbst oder Playa del Carmen mit einer
Busfahrt von 1 1/2 Stunden. Wir konnten uns bis jetzt nicht ganz entscheiden.
Wir sind dann gegen 12:30 Uhr nach Tulum weiter. Ich habe noch die
Fährverbindungen nach Cozumel gecheckt, welche aber nur von Playa del Carmen
gehen, aber ich glaube das ist mir sowieso zu überfüllt. In Tulum haben wir uns
die Pyramiden am Meer angeschaut, super mit dem türkisen Meer im Hintergrund.
Problemfall war nur die vielen Leute dort, aber in der Früh hätten wir zuviel
Gegenlicht gehabt. Auch hier ur viele Leguane, ich weiß nicht wie viel Fotos
ich mit denen verschossen habe, sie sind ja so süß vor allem beim Blätter
fressen :-) Wir sind dann noch zum Subway und haben auch noch ein paar Leute
die sich in der Luft herumschwingen gesehen, ist sehr bekannt für Mexiko, aber
ich weiß jetzt nicht wie die heißen, die haben uns dann auch gleich Geld
abgeknöpft und ich habe auch dort zwar eine kleine aber eine Mexiko Fahne
(Banderas) bekommen oder viel mehr gekauft. Wir sind dann gegen ½ 4 Uhr zu
unseren Strand zurück und sind ein bißl spaziert und haben uns ein bißerl
hingesetzt. Wir sind dann auch noch auf zwei Bier und haben den Mond am
Horizont ausgehen sehen. Sehr eindrucksvoll, ist wie die Sonne untergegangen,
ist nur leider waren zu viele Wolken. Heute war das Wetter ganz Ok nur
Nachmittag sind viel Wolken aufgetaucht und dann ist die Sonne verschwunden.
Die Temperaturen sind ganz angenehm, zwar heiß aber dank des Windes nicht so
drückend wie in Acapulco. Wir haben dann ein paar Österreicher aus der Steiermark
kennen gelernt, die eine war schon 5 Monate in Mexiko City und ist jetzt eine
Monat hier und der andere ist durch Guatemala gereist und meinte es ist viel
relaxter dort und man muss schauen denn in Zukunft wird dort viel gebaut werden
und man versucht den Tourismus anzukurbeln und jetzt wäre die beste Zeit, vor
allem ist es sehr billig, Unterkünfte um 3 Euro, das hört man hier öfter, dass
Guatemala nicht so gefährlich sein sollte wie alle tun, sicher passieren tut
dort wie auch in Mexiko viel, aber wir haben hier ja bis jetzt auch kein
schlechtes Gefühl gehabt. Sodale es ist 1/2 8 Uhr und wir werden jetzt was
essen gehen und dann heidiputz gehen, denn morgen werden wir früh los starten,
weil wir zu einer Lagune wollen und die Tiere sind am Morgen besser zu
beobachten.
Montag 12.Jänner 2009
Heute
war schon ganz zeitig Tagwache und zwar um 5:45 Uhr. Wir wollten heute noch
eine weite Strecke fahren und zwar zum Ria Lagartos. Es ist erforderlich, dass
wir so Recht als schlecht so zeitig wie möglich in der Früh dort sind um die
Vögel und vor allem die Flamingos zu sehen. Wir bauten also unser Zelt ab und
machten uns um 6:45 Uhr aus dem Staub. Susanne geht es heute nicht besonders,
die hats mit dem Magen erwischt, wahrscheinlich ein Salat von der Strandbar, ich
habe den nicht gegessen, aber ich habe die Magenprobleme bereits gehabt. Wir
sind nach langer Fahrt und kurzer Irrfahrt, denn in Mexiko haben sie es nicht
so besonders mit den Ausschilderungen, mitten unterm Weg fehlt das Schild oder
es steht auf einmal ein anderer Name einer Stadt oder es fehlt zur Gänze, schon
alles erlebt. Wir sind dann so gegen 1/2 10 Uhr am Ria Lagartos angekommen. Als
wir die im Reis Know How beschrieben Anlegestelle nicht fanden, hörten wir uns
einen Typen an der uns mit dem Rad nachgefahren ist. Es ist Hermann und will
uns zu den Flamigos fahren. Er führte uns zu einer Informationsstelle, Preis
700Peso.Wir handelten in auf 500 Peso runter, also Hermann hatte den Job:-).
Hermann führte uns über die Lagunen, wunderschön, viele verschiedene Vögel,
Krokodile, Waschbären und natürlich Pelikane, wunderschön, und zu guter Letzt
sind wir zu den Flamingos. Wir sind viel näher an die Tiere herangekommen als
in Nambia und sie waren auch deutlicher roter. Zuerst haben wir sie von einem
Abstand angeschaut, dass ganze erfolgt über einen Sandhügel oder vielmehr
Sandinsel und beim zweiten Punkt sind wir näher herangekommen. Nachteil als sie
uns sahen, wie wir mit dem Kopf über den Berg drüber sind, sind sie gleich
weggeflogen. Aber die Dinger in der Luft zu sehen ist auch ein Erlebnis. Wir
sind dann wieder zurück und sind nach fast 2 1/2 Stunden wieder um 12:30 Uhr
beim Auto gewesen. Und jetzt ging es nach Merida. Auf der Strecke sind uns
einige Polizeiautos entgegen gekommen die auch uns anblinkten (wahrscheinlich
waren wir zu schnell :-) ). In Merida sind wir um kurz nach 3 Uhr angekommen.
Susanne geht es überhaupt nicht gut und die lässt die Stadtbesichtigung aus.
Ich habe mir das Zentrum mit dem Zocolo angeschaut. Im Park gibt es bei jeder
Sitzbank Steckdosen für den Laptop und dann sind auch alle dort gesessen mit
ihrem Laptop. Also wenn Mexiko so gefährlich ist, wie alle sagen, warum machen
die das in einer so großen Stadt und das auf einem Hauptplatz. Ich möchte aber
auf gar keinen Fall die Gefährlichkeit herunterspielen, denn passieren wird
sicher einiges, aber ob das manchmal nicht ein bißerl zuviel übertrieben wird ?
Wir sind dann um 16 Uhr Richtung Chichen Itza weiter, über die Libro (Freie
ohne Bezahlung, Gegensatz Cuota Bezahlung) Route. In Chichen Itza haben wir uns
eine Posada gefunden für 250 Peso und haben uns dann die Lightshow bei den
Ruinen um 19 Uhr angeschaut. es war ganz nett, aber es ist kein Muss. Wir sind
dann noch essen gegangen und nun ist es 22:45 Uhr und wir haben unsere Sachen
bereits umgepackt, denn wir geben morgen unser Auto zurück und uns erwarten
einige Tage am Strand. Leider hat es beim Abendessen zum Regnen angefangen,
aber ich hoffe oder ich glaube morgen ist wieder alles besser und die Sonne
lacht. Noch etwas zu Yucutan, man findet immer wieder so genannte Cenotes,
Tropfsteinhöhlen mit einem Gewässer, wir werden uns auf Grund unseres
Zeitmangels keine mehr anschauen, aber es wäre sicher interessant. Buenas
Noches !
Dienstag 13.Jänner 2009
Heute
sind wir um 6:45 Uhr aufgestanden und haben unser Auto gepackt für die letzte
Fahrt nach Cancun. Am Himmel hängen dicke Wolken, gestern hat es ja noch
geregnet. Wir sind also nach Chichen Itza und waren zu früh dran und mussten 10
Minuten warten bis sie uns den Schranken für den Parkplatz (Estacionamiento)
aufmachten. Parkplatz kostete wieder 40 Peso und beim Eintritt haben sie uns
ein bißl was abgezogen, weil wir gestern bei der Lightshow hier waren, macht
120 Peso.
Schon
ganz schön teuer hier, ist fast wie in Südafrika kaum kommst in die
Tourismusgebiete wird alles teurer. Bei der Kassa haben sie sich Zeit gelassen,
Öffnungszeit ist zwar 8:00 Uhr, aber scheinbar nur Arbeitsbeginn, weil zuerst
müssen alle Eintrittskarten abgestempelt werden und erst um 8:10 Uhr war dann
Einlass. Kaum hatten wir einen Schritt in den Park gemacht hat es auch schon zu
Schütten begonnen. Gut dass wir den Schirm dabei hatten. Eines war uns fast
sicher, es waren kaum Leute hier und man konnte leicht ein Foto von den
Pyramiden ohne Leute machen, Problem war nur der Regen, weil den brauchte ich
nicht. Also gestaltete sich, dass hier so das wir kurz durchgegangen sind,
Susanne kürzer und ich länger, aber sehr einladend war das hier nicht. Ich habe
mir dann noch einen Cafe gekauft und Susanne hat Karten geschrieben, ich habe
diesmal zwei geschrieben, Papa und Mama und Tante Helga. Wir sind dann gegen 10
Uhr wieder in die Stadt und haben in einem Restaurant Eier und Nachos (die
waren dabei, denn freiwillig esse ich das nicht in der Früh) gegessen. um 11 Uhr
sind wir dann über die Libre Route, denn die bezahlte Route soll sehr teuer
sein, in Richtung Cancun aufgebrochen. Es hat sich ziemlich gezaht und das
Wetter wurde auch nicht wirklich besser, immer wieder Regen. An einer
Tankstelle wollte mich der Tankwart linken. Er verwickelte mich in ein
Gespräch, hielt den Zapfhahn in den Tank und mir ist so vorgekommen als wenn er
nix reingelassen hatte. Dann war er fertig und sagte Full ahso, zeigte mir 100
Peso auf der Zapfsäule und jetzt geht es auf null zurück muss ich dann zum
Preis dazu rechen meinte er und laberte weiter. Nun füllte er wirklich was rein
und dann waren 130 Peso angezeigt, mir ist das alles irgendwie komisch
vorgekommen. Ich dachte nach und mir viel ein, dass der Tank eigentlich nur 1/3
leer war und dass das maximal 130 Peso ausmachen kann und nicht 230 Peos was er
mir verrechnen will. Ich sagte im das kann nicht stimmen und das er zuerst gar
nix reingefüllt hatte, er schaute mich blöd an, aber er wusste genau von was
ich rede. Ich gab im 130 Peso er verwies noch mal auf die 100 Peso davor und
dann gab er plötzlich eine Ruhe, also voller Beschiss. Wir sind dann gegen
14:15 Uhr in Cancun angekommen. Das ehemalige Fischerdorf aus den 70er Jahren
ist kaum wieder zu erkennen. Viele Center, viele Gebäude, viele Hotels. Wir
wollten dann mal schauen ob wir auf der Strandmeile ein günstiges Hotel finden
können. In Downtown kosten die ab 300 Peso aufwärts, aber man muss zum Strand
noch fahren und da wir kein Auto bald mehr haben, wäre das dann mit dem Autobus.
Also zuerst suchen und gleichzeitig auch den Hertz suchen, wegen der
Autorückgabe. Wir haben dann nach mehrmaligen kurven, ein halbwegs günstiges
Quartier gefunden 600 Pesos, aber bar (sonst wären Steuern hinzugekommen). OK
nicht besonders billig aber wir sind wenigstens in der Bar und Strandgegend,
obwohl noch ein bißl was zum Laufen ist. Zuerst hatte die Dame des Hauses uns
ein Zimmer gezeigt für 1200 Peso, aber riesengroß mit Vorraum, Bar usw. aber
dass brauchen wir ja nicht. Wir haben dann unser Auto zurückgebracht, pünktlich
kurz vor 17 Uhr, davor haben wir den Tank auf 6/8 aufgefüllt, denn so haben wir
ihn ja bekommen. Das war aber eine Prozedur, zuerst 2 Liter, dann noch mal 2
Liter, Tanknadel bewegte sich nicht, weggefahren, Nadel bewegt sich nur sehr
wenig, noch mal zur Tankstelle 3 Liter und dann beim Fahren ist er endlich über
6/8 gegangen. Bei Hertz haben sie mir nochmals die Positionen erklärt und dass
das alles Steuern sind und dass es Ok ist. Ich habe es mir jetzt noch mal
ausgerechnet, es sind die 15 % Steuern bei der Einwegmiete, aber was nicht ganz
hinhaut sind die 150 USD Einwegmiete die umgerechnet 2900 Peso sein sollen.
Wenn ich aber das in Euro umrechne ist das 150 Euro, also meines Wissens ist
der Dollar Kurs zum Euro nicht 1:1, also ich muss das in Wien mit Der Tour
klären. Wir sind dann noch shoppen gegangen, denn hier ist ein Lokal und Shop
nebeneinander. Wir sind dann noch zum Mäci, weil Susanne heute Mäci wollte und
dann noch in eine Bar, mit sehr netter Animation, sehr sehr touristisch, mag
ich eigentlich überhaupt nicht gestern war es ganz lustig. Stierkamp, Perücken
usw. Das ganze hatte auch seinen Preis nach 4 Bier und zwei Mojitos hatten wir
650 Peso weniger in der Tasche. Wir sind dann heim spaziert und um 12 Uhr
schlafen gegangen (es hatte schon um 16 Uhr zu regen aufgehört, obwohl es
wieder dazwischen mal kurz aufgehört hatte)
Mittwoch 14.Jänner 2009
Heute
sind wir ohne Wecker wach geworden, es ist sehr wolkig draußen aber es regnet
nicht. Wenn ich denke das der vom Hertz gestern gesagt hatte es schüttet schon
seit zwei Tagen, dann bin ich froh das es nicht regnet, aber ich bin mir sicher
es wird spätestens morgen schön werden! Wir sind dann um 10 Uhr zum Convention
Center wo wir auch unser Auto zurückgegeben haben und sind dann auf ein
Frühstück im Lobster Restaurant, dass seit 1974 besteht. Irgendwie besteht
alles seit 1974 oder sogar früher, nur komisch dass aber erst 1974 die ersten
Sachen in Cancun fertiggestellt wurden und ich bin der Meinung in einem großen
Komplex, dass das damals sicher noch nicht existiert hatte. Weiß nicht ob ich
es schon mal geschrieben habe, aber hier ist es noch auffallender als irgendwo
anders, wenn man die Mexikaner mit spanisch anspricht antworten sie zumeist
wenn sie englisch sprechen in englisch und ich dann in spanisch zurück also
spricht jeder nicht in seiner Muttersprache, witzig und gleichzeitig nervig,
denn ich will spanisch reden: Das Wetter war heuet so lala, es war nur kurz die
Sonne heraußen, aber es regnete wenigstens nicht! Cancun ist sehr verbaut, oft
hat man einen Strand der kaum mehr 2 Meter breit ist da, da schon das Hotel
beginnt. Die Hotels sind teilweise auf denn ehemaligen Dünen gebaut worden, es
ist kaum ein Strandabschnitt ausgelassen worden. Die Hotelzone von Cancun liegt
auf einem Landstreifen (oder ehemals einer Insel) zwischen Meer und einer
Lagune zum Festland hin. Ist der Landstreifen mal etwas breiter hat man gleich
Shoppingkomplexe und Diskos und Pubs hingebaut Bei den Komplexen stehen aber
viele Lokale auch frei. Manche sind heruntergekommen, kann aber auch an dem
Hurrikan Wilma liegen der 2005 auf Cancun einen großen Schaden verursachte.
Einige Strandhotels oder Häuser haben auch einen Schaden und ich denke der ist
auch von Wilma, sonst sieht man eigentlich nicht mehr allzu viel von ihm. Wir
sind dann auf der Suche nach dem Delphin Strand, denn uns wer empfohlen hatte
und ein anderer uns gesagt hatte wo er ist nach Süden gegangen. (dieser sollte
etwas breiter sein) Wir haben dann ein paar breite gefunden und auch die Stelle
die der von der Info gesagt hatte gefunden, nur im nachhinein sind wir darauf
gekommen, dass der Strand weiter südlich liegt. Man kann in Cancun durch die
meisten Hotels durchgehen um an den Strand zu kommen, denn die sind öffentlich.
Wir waren dann im Kukulcan Plaza (Shoppingcenter) etwas trinken und sind dann
wieder retour. Ganz schön weit gegangen. Wir sind dann noch oder viel mehr ich
auf eine Pizza und um 17 Uhr sind wir dann heim um ein kurzes Schlafferl zu
machen. Das Wetter lockert ein bisschen auf, aber der Wind geht schon seit der
Früh sehr stark, ich bin der Überzeugung morgen wird es schön! Jetzt ist es 1/2
8 Uhr und wir werden uns anziehen und was essen gehen und dann vielleicht noch
in eine Disko. Also dann bis manana!
Donnerstag 15.Jänner 2009
Also
gleich vorweg, es ist heute wieder schlechtes Wetter gewesen. Irgendwie bringt
mir die Karibik kein Glück, zuerst vor ein paar Jahren Kuba im Jänner mit drei
schlechten Tagen und jetzt das hier. Naja was soll man machen. Nun zum gestrigen
Abend, wir waren noch im Hardrock Cafe essen und sind dann ins Coco Bongo. Das
ist eine Disko mit Showvorführung. Es gibt keinen Eintritt, aber man muss 520
Peso zahlen und kann trinken was man will, also Zeit zum ansaufen. Die Show war
ganz nett mit Samba Tänzern, Spiderman Vorführung, Matrix Vorführung, Elvis,
Freddy Mercury, Lenny Kravitz, Michael Jackson Parodien und auch Hochseilakte
usw. War ganz nett, aber ur viele Leute und ein riesen Gedränge. Die Mädels
haben an der Bar getanzt, sodass man kaum Getränke bestellen konnte, ein bißl
stressig. Viel Konfetti und Luftballons zum hoch schmeißen. Wir sind bis 1/2 4
Uhr früh geblieben und als wir gegangen sind haben wir noch zwei Kanadier aus
Quebec kennen gelernt. Die Frau hat nur französisch gesprochen und der Mann hat
ein bißerl Englisch gekonnt. Wir sind dann mit dem Taxi nach Verhandlung um 50
Peso heim, weil irgendwie wollte ich nicht mehr gehen. Wir sind dann heute erst
um 11 Uhr aufgestanden, weil das Wetter eh nicht besonders war und sind um die
Ecke frühstücken gegangen. Danach haben wir beschlossen, da es nicht mehr
regnete zum Delphines Beach zu fahren und haben uns einen Autobus gestoppt. Um
6 Peso sind wir dann in den Süden der ehemaligen Insel. Das Wetter war so lala,
es regnete nicht aber die Sonne fehlte auch. Wir haben trotzdem die Zeit am
Meer genossen und haben den Vögel und den Wellen zugesehen. Es ist auf alle
Fälle wärmer als daheim, denn dort liegt Schnee und ist kalt, hier hat es auf
alle Fälle trotz starken Windes mehr als 20°C. Wir sind dann bis an die
Südspitze von dem Landstreifen spaziert und haben dazwischen bei einem Hotel
ein Cola getrunken. Das Meer ist stellenweise wirklich türkis, aber durch die
hohen Wellen durch den Sturm geht es leider durch den Schaum der Wellen unter. Wir
sind dann gegen 16 Uhr mit dem Autobus dann wieder zurück zu uns und haben noch
einen Mäci zu uns genommen. Jetzt ist es mittlerweile 19 Uhr und wir sind
wieder im Quartier und machen uns fertig für den Abend. Achja beim
Sonnenuntergang hat uns die Sonne kurz angelacht, unsere letzten Hoffnungen auf
doch noch einen Strandtag liegen jetzt auf morgen. Also ich hoffe der liebe
Gott hat ein Einsehen mit uns. Zu unserem Quartier noch, es ist ganz schön und
ich habe nachgelesen, dass es 2005 beim Hurrikan stark beschädigt wurde, aber
wieder hergerichtet wurde, also hier merkt man nichts, aber wenn man am Strand
entlang geht bzw. bei den großen Shoppingmalls mal zwischen den Gebäuden
schaut, dann sieht man schon viele Gebäude die einen Schaden haben bzw. die auch
gar nicht mehr aufgesperrt wurden. Wir werden jetzt essen gehen, den Sonnentanz
von vorgestern wiederhole ich heute nicht mehr denn der hat uns kein Glück
bisher gebracht.
Freitag 16.Jänner 2009
Heute
war leider unser letzter Tag. Wir sind um 9 Uhr aufgestanden. Erstmals noch zu
gestern. Wir sind gestern noch ur gut argentinisch essen gegangen. Super
Service und das Steak ausgezeichnet, wir waren nachher so angegessen, dass wir
um 23 Uhr Heim gingen und nichts mehr in den Bars hier machten. Der heutige Tag
war ganz passabel. Wir sind zu dem Lokal vom Mittwoch wieder frühstücken
gegangen, auch hier super Service. Wir unterhalten uns mit dem Kellner in
spanisch und in englisch und er meinte Espanol muy bien, aber ich glaube der
wollte nur mehr Trinkgeld, denn wir sind von unseren spanisch Kenntnissen nicht
sehr angetan, aber zur leichten Unterhaltung reicht es. Es war zwar sehr wolkig
heute und in der Früh sah es so aus als wenn es heute wieder nicht schön wurde
aber nach dem Essen kam die Sonne heraus. Vielleicht lag es auch daran, dass
ich ein SMS nach Hause geschickt habe, dass wir schlechtes Wetter haben, dass
hatte ja in Hawaii auch etwas gebracht und hier auch. Wir sind dann mit dem Bus
wieder zum Delphines Strand und dort machte einer Videoaufnahmen von einem
Girl, dass sich zu einem Lied bewegte, daher durfte ich nicht gleich zum
Aussichtsteg um Fotos vom türkisen Meer zu machen. Wir sind dann bis gut 3 Uhr
dort gelegen und haben auch den Möwen zugeschaut. Mein Versuch ins Wasser zu
gehen scheiterte, da der Wellengang ziemlich hoch war und beim Reingehen doch
ziemlich viele Steine waren, die man dank den Schaum, den die Wellen erzeugen
nicht gut sieht. Wir sind dann noch zum Hilton auf ein Cola und dann noch ein
Stückchen nach Norden am Strand entlang gelaufen um durch ein Hotel durch die
Autobusstation zu erreichen. Mit dem Bus fuhren wir dann noch in Richtung Playa
Tortuga (auf deutsch Schildkröten, aber die gibts dort nicht wirklich), wo
Susanne auch ihre Sonnebrillen verloren hatte, aber dank eines Suchvorganges
wieder gefunden hat. Am Besten waren wirklich die Strände im Süden, wir haben
fast alle gesehen, aber die im Norden sind nicht besonders schön und im
Mittelteil sind die Hotels bis an den Strand gebaut, sodass der Strand aus zwei
Meter besteht also auch nicht aufregend. Wir sind dann ca. gegen 17:15 Uhr zu
unseren Quartier, packen noch die Sachen für unseren morgigen Flug. Gestern
haben wir auf der Straße ein Taxi angesprochen der uns für 250 Pesos um 8:30
Uhr in der Früh zum Flughafen bringt, normalerweise laut Rezeption der Suite
und des Reiseführers kostet es sonst 300 Peso, also denk ist es ein guter
Preis. Mit dem Rückflug ist schon wieder irgendetwas faul. Laut Ticket von
Delta, dass wir in Atlanta bekommen haben, fliegen wir um 11:15 Uhr ab, aber
unsere Buchungen und der Ausdruck von Amadeus, zwei Tage vor unsrer Abreise
sagt dass wir erst um 12:15 Uhr fliegen. Also wir gehen jetzt mal vom
schlimmeren aus und sind früher am Flughafen. Wir gehen heute noch mal Steak
essen und sicher nachher noch was trinken zum Abschluss. Also bis morgen.
Samstag 17.Jänner 2009
Heute
sind wir um 7:00 Uhr aufgegangen. Wir waren gestern noch beim Argentinier und
haben uns nochmal den Magen vollgeschlagen, wieder 600 Peso los. Jetzt hatten
wir nur noch 600 Peso, die haben wir dann in zwei Lokalen angebracht und zwar
mit Bier trinken. Wir sind gegen 2 Uhr in der Früh dann nach Hause gekommen und
deswegen waren wir heute ziemlich unausgeschlafen. Wir sind dann um kurz vor
1/2 9 Uhr vom Taxi programmgemäß abgeholt worden. Es war zwar nicht der
Taxifahrer, den wir beauftragt haben, aber der war auch OK (der wurde vom
anderen geschickt). Er erzählt, dass er von Chiapas stammte und lieber im Taxi
fährt als im Hotel arbeitet, denn dort verdienen sie im Monat für 6 Tagewoche
250 USD. Wir sind dann pünktlich am Flughafen angekommen und der Flieger ging
geplant fast wie in Wien ausgedruckt um 12:25 Uhr (statt 12:20 Uhr) nach Miami.
Die Delta ist wirklich, die absolut blödeste Airline. Ich versuchte dann auch
noch beim Delta Schalter Tickets für Miami- Paris mit der Air France in
Cooperation mit Delta zu bekommen. ich wurde zurückgewiesen, dass das bei Delta
nur in Paris funktioniert- > gilt wieder das von vorher, also Delta vergieß
es. Wir waren dann noch auf einen Cafe beim Starbucks. Mit American Airlines
sind wir dann pünktlich nach Miami geflogen. Zeitverschiebung 1 Stunde nach
vor. Wir sind dann pünktlich in Miami um 3 Uhr Ortszeit angekommen. Zuerst
hatte mal der Flieger ein Problem um den Schlauch anzulegen, weil er zu weit
vor gefahren ist, daher musste erst ein Fahrzeug angefordert werden. Dann
wieder die Einreise in die USA mit den ganzen Formularen und dann kam das
Gepäck nicht daher. Wir verspielten ur viel Zeit, dann mussten wir uns noch das
Ticket besorgen und da gab es auch wieder mal Probleme weil sie es nicht fanden
und dann doch, also volles Chaos -> Delta Airlines :-( Wir sind dann noch
bei den Security Check auch länger gestanden weil einer davor nix aus den
Hosentaschen ausgeladen hatte und geschlagene 5 mal zurückgehen musste. Wir
sind dann um 1/2 6 Uhr endlich beim Gate gewesen, ohne was zu essen und zu
trinken gehabt zu haben, was wir eigentlich wollten. Beim Gate schon Chaos beim
anstellen und dann fanden sie uns wieder mal nicht im Computer, hin und her
schon wieder. Dann haben sie uns doch gefunden und wir sind dann mit einer 3/4
Stunden Verspätung abgeflogen.
Sonntag 18.Jänner 2009
Der
Flug von Miami war ganz ok, ich konnte leider nicht viel schlafen, weil mir der
Flieger oder meine Sitzposition zu ungemütlich war. Wir sind pünktlich bei
Nebel- und Regenwetter in Paris angekommen. Die Zeit wurde jetzt wieder auf
mitteleuropäische Zeit zurückgestellt, d.h. die Uhr wurde 6 Stunden
vorgestellt. Nach einer Flughafenüberquerung warten wir jetzt auf unseren AUA
Flieger nach Wien, welcher um 10:25 Uhr abheben sollte. Wenn jetzt nichts mehr
aufregendes passiert beende ich hiermit meine Reisetagebuch von Mexiko und
freue mich gar nicht auf das schlechte Wetter und die Arbeit in Wien.
Leider
muss ich mich nochmals melden. Beim Einstieg in Paris haben wir wieder die
selben Probleme wie in Miami, dass der Computer unsere Tickets nicht lesen kann
und wir zur Seite geschickt werden um nochmals alles zu überprüfen: Laut dem
Bodenpersonal als ich auf Delta wieder mal schimpfte, meinte er, er kennt das
von Delta. Wir sind dann pünktlich abgeflogen und um 12:30 Uhr angekommen. Aber
was war nicht das, ja richtig unser Gepäck, es ist in Paris hängen geblieben
und wird mir morgen in die Firma geschickt.