GREECE-KRETA
10.08.2007-17.08.2007
Sitze gerade im Flieger nach Kreta, nach
einem turbulenten Tag. Angefangen hat alles, dass ich gestern schon den ur
Stress hatte mit Bügeln, ÖBB und Sachen packen. Dann ist es heute in der Früh
weitergegangen, dass ich um 5 Uhr nach 5 Stunden Schlaf auf bin und in die Firma
gefahren bin. Noch einige Sachen erledigt habe und dann um 12 Uhr gemütlich zum
Eybl zu fahren. Wasserdichtensack besorgen, leider wieder aus, was zum Teufel
machen alle möglichen Leute mit dem Scheißding. Ich brauche es für die USA für
meine Canyoningtour die in 4 Wochen beginnt und mich ca. 2 Wochen durch en
Westen der USA führt. Also muss Papa nächste Woche wider herhalten, Dann
wollte ich gemütlich zum Burger King und dann Zaus alles fertig packen um 14
Uhr holt mich Papa. Susanne wird vorher abgeholt.
Wie es sein soll läutet beim Burger King
das Telefon, Susannes Auto wurde auf der Mariahilferstraße abgeschleppt. Super
es ist 12:30 und jetzt geht wieder ein Stress los, ich nehme das ganze Klumpert
(Burger) ins Auto und futtere dort und hole Susanne ab. Stau super! Sind dann
wie die Feuerwehr nach Simmeringer Haide um Auto auszulösen, wollen Einspruch
erheben da kein Parkverbotschild schlecht markiert. Habe mich dann bei der
Auffahrt verfahren und bin natürlich Richtung Flughafen gefahren statt nach
Hause, also Außenringautobahn, die bin ich eh noch nie gefahren. Zuhause um
13:30 angekommen schnell noch alles fertigpacken. Habe wieder mal total viel
mit, sogar der Laptop ist diesmal mit da meine Festplatte eingegangen ist und
ich die neue noch nicht bekommen hatte. Um 14:00 wie geplant ging es aufn
Flughafen, Susanne noch ganz verstört, da sie gestern auch ein anderes Problem
hatte und das auch noch dazu.
Nach einem Cafeplauscherl sind wir dann
Richtung Gate, scheiße Susanne hat heute keinen guten Tag. Hat alle Cremen im
Handgepäck und der Herr vom Durchleuchten sammelt alles ein. Ich mache Ihr auch
noch vorwürfe und Sie stock sauer und am Boden zerstört. Als wir so beim Gate
B sitzen fällt mir auf dass sie den Flugsteig geändert haben, jetzt ist es C
super, den scheiß abgegeben mit teuren Cremen und dann noch am falschen Gate.
Also alles auf zum Gate C. Als wir dort einchecken stellt sich heraus dass
Flieger Verspätung hatte. Dann hatte ich die Idee und bin zu der Tussi vom
Schalter und fragte ob es möglich wäre (weil andere davor auch die Möglichkeiten
hatten) Cremen noch einzuchecken weil jetzt hätten wir noch genügend Zeit, sie
sagte schnell 10 Minuten sind noch zeit und sie würde es machen. Wow war die
super, ich zu Susanne lauf zum Gate B und hole die Cremen dann geben wir es auf.
Sie war ziemlich schnell wieder da und hatte sogar jetzt eine Mehr J. Passt einchecken aber Fotoapparat von Susanne drinnen (ein alter) na
vielleicht übersteht er es alles andere empfindliche haben wir ins Handgepäck
getan.
Und Susanne lacht wieder, also manchmal habe
ich doch gute Ideen und bringe was zusammen JJ
Um 17:50 gings mit einer Stunde Verspätung
nach Kreta. Jetzt sind wir im Landeanflug und werden ca. 20:45 ankommen. Welches
Hotel und welcher Ort uns erwartet, wissen wir nicht. Haben erstmals eine
Roulettereise gebucht 3 * AI um 450€, also ich erwarte mir nix außer die
Samaria Schlucht und der Strand von Matala..
Nach der Ankunft sind wir nach dem unser
ganzes Gepäck doch gekommen ist zum typischen Touristen Desktop am Flughafen
gelotst worden um den Enddestinationsort zu erfahren, haben noch ein paar
Waldviertler getroffen die ganz nett waren. So Hotel ist in der Nähe von
Heraklion bzw. Iraklion wie es auch heißt. Es liegt Nordwestlich davon.
„Nicolas Vilas“ Sind schon sehr gespannt wie es aussieht usw. Sind dann mit
einem Österreicher (Thomas) und seinem Sohn im Bus gesessen der auch dieses
Roulette gebucht hat und auch bei uns im Hotel schläft. Dort angekommen, war es
sehr nett zum Strand ist es zu Fuß ca. 25 Minuten, aber es gibt einen
Shuttleservice, mehrmals täglich. In Kreta haben wir eine Stunde
Zeitverschiebung, sind dann um 22:30 im Hotel angekommen Poolbar schließt um
23:00 also schnell Sachen aufs Zimmer und zur Bar. Haben uns dann einige
alkoholischen Getränke gegeben. Ab 23:00 zahlten wir dafür aber was solls,
haben dann noch ein österreichisches Paar kennengelernt die uns die ersten
Sachen erklärten und dann haben wir mit Thomas was getrunken und wie der
Schlafen ging habe ich noch zwei Bayer angesprochen mit denen wir auch noch was
getrunken haben. Ich war dann schon ziemlich erheitert um ca. 2:00 sind wir dann
ins Bett. Also erster Abend und gleich volle Bulle.
Heute habe ich dementsprechend Kopfweh
gehabt, da der gestrige Tag ziemlich flüssig war. Sind dann schon um 8:00 zum
Frühstück und dann so gegen 10 Uhr mit dem ersten Bus zum Strand Agio Palagio.
Naja was soll man sagen zuerst fängt er an mit genau einer Liege breite und
wird dann an einer Stelle so breit dass drei Liegen hinpassen, also nix
besonders. Sehr viele Tavernen die aber sehr nett sind. Haben dann Preise
geschaut am kleinen Strandabschnitt Liegen + Sonnenschirm pro Tag 30 €, die
spinnen komplett, Jetski 35€ für 15 Minuten, vielleicht gib ich mir das noch
irgendwann. Haben uns dann einen Strandschirm gekauft 10 € Thomas hatte ihn
dann aber nachher für 7,50€ bekommen, also man muss schon schauen.
Ich habe mich dann auf Fototour gemacht und
ein bißl Landschaft geschaut, haben dann noch wegen Autovermietung geschaut ,
Preise zwischen 40€-50€ / Tag, Naja auch nicht grad billig, Mopedverleih
haben wir keinen gefunden. Sind dann so gegen 14:00 wieder zum Hotel, da es nur
Mittagessen bis 15:00 gibt und da All Inklusiv wollen wir es nicht versäumen.
Shuttle Bus retour fährt am Nachmittag nicht, also gingen wir zu Fuß und
schauten noch wegen einem Mietauto bzw. Moped. Moped bzw. Motorrad sehr teuer
ca. 50-70€ Tag und Auto hätten wir jetzt eines gefunden für 100€ für drei
Tage, Ok dass geht zwar immer noch teuer aber was solls. Wir wollten aber noch
auf die Reiseleitung abwarten.
Sind dann nach dem Marsch ca. 20-25 Minuten
zum Essen und einen Cafe am Pool.
Die Tussi vom Reisebüro ist dann auch um
16:30 aufgetaucht, 10 Minuten zu spät und dann hats uns dort noch warten lassen
weil sie ein Mietauto verkaufen wollte obwohl sie gar keine Sprechstunde hatte
sondern eigentlich Begrüßungscocktail. Im Enddefekt war dass Auto noch viel
teuerer bei Ihr, verbilligt 3 Tage 140€ aber dafür behält man es sich 4
Tage, gut 4 Tage brauchen wir es nicht und teuer wars auch also, nehmen wir
heute Abend das andere Auto vom Nachmittag. Haben uns dann über die Samaria
Schlucht erkundigt, d.h. zeitig Aufstehen, dann hinfahren durchwandern ca. 5
Stunden dann Fähre die nur zweimal geht um 15:45, und 18 Uhr und dann
wahrscheinlich mit dem Taxi wieder zurück zum Auto. Die Tour bei Ihr hätte
110€ für zwei gekostet, also mit dem Auto ca. 35€ Tank ca. 40€ und Taxi
ca. 30 € sind wir immer noch billiger und flexible, vielleicht schauen wir uns
am Rückweg noch was an. Haben uns dann noch wegen Stränden für den dritten
Tag erkundigt.
Nach ein paar Runden im Pool und starken
Wind sind wir mit Thomas zum Strand gegangen und habe unterwegs noch das Auto
klar gemacht.
Eine Bar haben wir dann auch aufgesucht sind
daher dann wieder ins Hotel gegangen Thomas ist schon vorher wieder retour weil
sein Bub zur Hotelbar wollte.
Haben jetzt auch die Tour beschlossen am
Montag geht’s in die Lathissa Ebene, dann zum minoritischen Tempel Knossos und
dann zum Strand von Matala. Achja was ich vergessen habe jetzt habe ich endlich
einen Laptop im Urlaub mit, damit ich meine Fotos überspielen kann und was
vergesse ich dann, das Kabel zum Überspielen na super das werde ich auch am
Montag mir besorgen. Am Dienstag werden wir dann die Schlucht machen und
Mittwoch zu irgendeinem Strand fahren.
Nach zwei Gläser Bier sind wir ins Bett
gefallen.
Halbwegs ausgeschlafen machten wir
uns heute nach dem Frühstück am Weg zum Strand. Ich bin dann ein wenig
Schnorcheln gegangen, auch nix besonders, ich mag halt das Mittelmeer nicht
besonders. Fischerl waren aber OK ein paar bunte waren auch dabei, sonst ein
paar Seeigel und Seegurken.
Um 14:00 sind wir dann nach einer Partie UNO
wieder zurück zum Hotel zum Essen und seit dem vertreiben wir uns die Zeit am
Pool.
Nach dem Poolherumtreiben und Abendessen
haben wir mit Thomas, Daniel (seinen Sohn) eine UNO Partie angerissen. Um 00:00
Uhr haben wir dann Bettruhe gemacht, weil, wir bekommen ja morgen um 9 Uhr unser
Auto, denn dann beginnt unsere Reisetour. .
Heute war um 7:30 Tagwache. Sind nach dem Frühstück
und Lunchpaket ausfassen zur Rezeption um auf unser Auto zu warten. Ausgemacht
war 9:00 Uhr. Der von der Autovermietung erschein kurz nach 9:00 Uhr fuhr uns zu
seinem Office wo wir die Papiere unterschreiben. Barzahlung, All Inklusiv
Versicherung ohne Selbstbehalt. Gebucht war ein Hyundai Atos bekommen haben wir
einen Getz (höhere Klasse).
Das Auto hat einige Schäden vorne rechts
ist die Felge verbogen und sonst ein Haufen Kratzer, habe alles in dem
unterschriebenen Papier vermerkt. Sind dann mit Flossen und Fotoapparat
bewaffnet Richtung Lassithi-Hochebene gefahren Sind uns einmal verfahren weil
wir zu früh eine ausfahrt genommen haben, aber der Tankwart hat uns den
richtigen Weg gezeigt. Die Griechen sind sehr unterschiedliche Autofahrer.
Manche fahren wie die wilden ziemlich nah auf und ständig überholen andere
schlafen beim Fahren ein. Es wir immer am Pannenstreifen gefahren damit die
anderen überholen können. Sperrlinien kenne die hier nicht. Also nach einiger
Zeit verhaltenen fahren habe ich mich ihrer Fahrweise angepasst, nur das ich
nicht so schnell fuhr, fast immer nur am Geschwindigkeitslimit. Sind dann hinauf
auf die Lassithi Ebene, die Auffahrt war sehr toll, schöne Aussicht auf das
mehr und die Bucht von Malia. Am Gipfel angekommen war eine archäologische
Ruine, die wir uns aber nicht anschauten. Sind dann hinunter zum Plateau und ort
die Rundfahrt gefahren. Durch kleine griechische Dörfer aber nix besonderes.
Auf einmal kracht es und ein paar Kinder bewarfen unser Auto mit Früchten. Ich
bremste aber schob zurück und stieg aus und dann liefen sie davon. Ein
Lausbubenstreich der aber ernst ausgehen kann, weil es harte und große Früchte
waren (eventuell Feigen).
Sind dann vorbei an einer Hölle die wir
Zwecks zeitlichen Aspekten uns nicht anschauten und sind
wieder hinunter gefahren. Wieder tolle Aussicht. Sind dann weiter
Richtung Knossos eine minortische Ausgrabung. War nicht besonders aber wir
hatten sich auch nichts anderes erwartet. 10 € für „Steine“. Ich gebe es
zu diese Sachen habe ich schon so oft irgendwo gesehen, bei den Italienern in
Rom bzw. in Ägypten usw.. Es sind zwar andere Kulturen aber sie ähneln sich
doch sehr. Davor sind wir in der Nähe von Iraklion noch bei einem Photoshop
stehen geblieben und haben mein vergessenes Kabel für den Laptop nachgekauft
(zwar hat es funktioniert aber für die RAW Dateien habe ich vergessen ein
Programm zu installieren, da wir aber nur eine Woche unterwegs sind wird das
Aufheben auf den CF-Karten auch kein Problem).
Sind dann weiter zum Strand von Matala zu
den Höhlen. Trotz der Vorwarnung im Reiseführer wurde kein Eintritt verlangt.
Sind dort im Sandstein ein bißl herum gekrakselt. War total schön diese Höhlen
und der Ausblick am Strand. Sind um ca. 15:15 dort angekommen, nach der
Klettertour wollte Susanne am Strand entspannen. Bis 17 Uhr machte ich die
Entspannung mit, aber dann begab ich mich auf die Suche der Red Beach mit
Sandsteinfelsen, die sollten hier in der Nähe sein und in 30 Minuten zu Fuß über
einen Berg erreicht werden können. Gutes Schuhwerk sollte die Voraussetzung
sein. Da nicht angeschrieben war erkundigte ich mich beim Bootsverleih nach den
Red Beach, er sagte quer den Berg rauf und vorsichtig sehr gefährlich und ca.
20 Minuten dort hin. Ich ging dann über Stock und Stein ziemlich steil bergauf
und habe mich natürlich in die falsche Richtung bewegt und kam dann zu einer
riesen Felswand aus Sandstein wie an der Algarve, konnte sie aber nur von oben
sehen weil es keinen Runterweg gab, hab dann noch ein paar Leute getroffen die
meinten hier geht’s nicht weiter. Bin dann trotzdem weiter durch lauter weißes
Gestein am Berg entlang, konnte dann nach einiger Zeit die Red Beach sehen aber
keinen Weg hinunter erkennen. So bin ich halt am Felsen halb geklettert weiter
am Berg entlang bis ich dann nach einer Zeit doch den Weg nach unten sah.
Nachdem es schon 17:45 war zögerte ich ein wenig weil ich Susanne sagte ich wäre
um 18 Uhr wieder da und der Rückweg dauert ja 30 Minuten. Bin dann trotzdem
hinunter weil wenn ich schon mal da bin, außerdem war es ein tolles Abenteuer
nur das Wasser hatte ich bei Susanne vergessen. Der Strand und die Felswand war
wunderschön aber leider war Gegenlicht und die Fotos damit nicht so super. Bin
dann keuchend wieder hinauf (war ziemlich anstrengend und ich sollte mehr für
meine Kondition und gegen mein Gewicht machen J). Der Weg hinunter war dann einfacher zu finden. Karin hat vorher eine
SMS geschrieben, auf die hatte ich total vergessen, wollte mich eigentlich schon
Samstag bei ihr melden. Um 18:20 war ich dann endlich wieder am Strand, Susanne
war auf einem anderen Platz hat mich aber aufgehalten als ich vorbei ging. Haben
uns dann nach einem Telefonat mit meinen Eltern in ein Lokal gesetzt, haben
Souvlaki und Tzatziki gegessen und haben uns den Sonnenuntergang angeschaut.
Nach einem Eis sind wir dann um 20:30 Uhr von dort los und erreichten das Hotel
um 22:00 Uhr. Abendessen war nur mehr das LateDinner möglich, war nix
besonders. Noch einen Drink mit Thomas an der Poolbar, dann ab in die Heier,
weil morgen ist ja die Schlucht an der Reihe. Mit Fotos überspielen wurde es
dann doch 0:00 Uhr.
Heute ging sehr zeitlich los. Um 5 Uhr war
Tagwache, ½ 6 Frühstücken und Lunchpacket fassen und um 6:15 gings auch schon
los Richtung Rethimnon, dann Chania und schließlich Richtung Samaria Schlucht.
Unterwegs machten wir ein paar Fotostops, sodass wir nach 160 km um ca. 9:15 Uhr
am Startpunkt der Schluchtenwanderung in der Samariaschlucht ankamen. Unterwegs
kamen uns schon zig leere Busse entgegen. Problem bei dieser Wanderung ist dass
man ca. 4-5 Stunden bergab läuft und dann das Meer erreicht. Den Endpunkt kann
man nur über ein Boot erreichen. Es sind viele Menschen unterwegs und eine
wirkliche Ruhe hat man nur sehr selten. Oben angekommen eine imposante
Bergkulisse. Wir wissen zwar nicht wie wir nach der Wanderung zum Auto kommen,
machen uns aber nach anziehen der Wanderschuhe auf den Weg. Es ist unglaublich
aber immer wieder faszinierend mit welchen Schuhen manche Leute wandern gehen.
Pantoffeln, Converse, Espandrillos, Schlafen, Slippers. Einige schaffen es auch
wirklich nach unten und auch gar nicht so langsam, manche auch schneller als
wir, wie ist mir aber unbegreiflich weil sogar mit die Wanderschuhe ich manchmal
umkippe bzw. rutsche. Ich habe ein paar solcher Leute beobachtet sie gehen
hauptsächlich am Fußballen.
Die Strecke geht von Anfang an bis auf ein
paar äußerst kurze Teilstücke immer nur bergab. Susanne hat sich auch einmal
am Popo gesetzt. Es gibt so ca. jeden km eine Wasserstelle, also muss man nicht
unbedingt viel mitnehmen. Die Landschaft ist in den ersten Kilometern eher
langweilig Busch und Steine. Ab und zu eine „Flußüberquerung“ und dann
auch wirklich ein kleiner Wasserfall und Bach, wir machen Pause um mittaq zu
essen. Die ganze Strecke ist 14 km lang, man weiß zwar nie wo man ist aber man
weiß wenn es nicht mehr steil nach unten geht hat man es geschafft. Anfänglich
war die Hitze kaum zu spüren, aber umso mehr es nach Mittag wurde umso heißer
wurde es, dank der Bäume und Felsen war es eigentlich meistens zum aushalten.
Nach einer kurzen Pause von Susanne am frühen Nachmittag wollte ich kurz
vorgehen um ein Foto zu schießen und den Treffpunkt dachte ich mir hatte ich
ihr gesagt. Als ich zum Treffpunkt wieder zurückkam sah ich sie nur vom weiten
in den Canyon laufen. Also rufen bringt nix, pfeifen bringt nix also bin ich
alleine weiter und habe sie bis unten nicht mehr gesehen. Ab diesem Zeitpunkt fängt,
dass wirklich interessante an die Schlucht wird immer enger sodass sie
Stellenweise so ca. 4m nur mehr breit ist. Am Ende gibt es sogar eine Stelle mit
2m, im Gegensatz zu oben wo sie sicher über 100er m breit ist. Hier unten war
die Wanderung äußerst interessant, zwar taten nach 4 Stunden schon die Füße
weh aber was solls. Gestartet sind wir um ca.9:30 und unten angekommen bin ich
um ca. 15:00 Uhr die ganzen Stops wegrechnen, Stativ aufstellen, Fotografieren,
denke ich haben wir ca. 5 Stunden gebraucht. Am Ende des Nationalparks schaute
ich noch nach Susanne, weil ich mir selber nicht mehr sicher war ob sie es war
die ich gesehen hatte. Drehte wieder um nix, also beschloss ich am besten ist es
Richtung zur Fähre zu gehen weil dass war ja auch noch ein Stücki. Siehe da
irgendwann kam sie mir entgegen und war sehr angefressen, weil sie dachte ich wäre
ohne sie weitergegangen und hätte nicht gewartet. So können sich Frauen täuschen,
trauen einem so was zu. Nein ich bin halt doch manchmal brav und hätte
gewartet. Die Situation entspannte sich dann und wir haben die Fähre gecheckt.
Im Gegensatz zu den Berichten der Reiseleitung in unserem Hotel verkehren 3 Fähren
an diesem Tag eine nach Sougia-Paleohora (dort wollten wir hin) und zwei nach
Hora Sfakion (davon wusste die Reiseleiterin nur von einer und die andere nach
Sougia wusste sie gar nicht). Also für was ich eine Reiseleitung habe frage ich
mich oft, da kenne ich mich besser aus wenn ich den Reiseführer lese. Also
kauften wir uns zwei Tickets um 16:45 Uhr nach Sougia ( hier sollten auch
angeblich Taxis sein, laut Fährticketbüro). Gingen dann noch Griechisch essen,
zwei Tzatziki, griechischer Bauernsalat und Gyros und warteten auf die Fähre 16
€ für alles war angemessen und die Tzatziki waren auch besser und größer
als gestern. Die Belgier von der Wanderung die uns oft begegneten mit drei
Kindern und alle Trekkingsandalen an saßen auch dann um 16:30 auf die Fähre
und fuhren pünktlich um 16:45 ab um 17:30 erreichten wir dann Sougia. Die Fahrt
war sehr schön an der Küste entlang.
Bei der Ankunft bin ich gleich zum ersten
Taxi und fragte wie viel die Fahrt zum Startpunkt kostet, der verlangte 45 €,
das ist ein Wucher ich lehnte dankend ab und er schrie mir noch nach Linienbus
7. So ein arrogantes Arsch….., die Touristen voll ausnehmen. Ich denke um 30
€ wäre es teuer genug gewesen aber er wusste dass wir nicht anders zurück
kommen. Wir sind dann noch ein wenig in das Dorf spaziert und fragten an einer
Taverne wegen Taxis. Der hat uns dann zu einen Schalter geschickt, die
Busfahrkarten und Taxis verkaufen. Die Dame bot uns dann eine Busfahrt nach Seli
an und dann ein Taxi zum Anfangspunkt des Tracks. Buskarte 3 € pro Person Taxi
10 € Gesamt 26 € also um einiges billiger. Das Taxi teilten wir mit den
Belgiern von vorher und mit Deutschen die aus der nähe von Hamburg kamen
(diejenigen wo der eine Typ mit Pantoffeln den Track gegangen ist). Die Frau von
ihm war ein bißl nervig weil sie ständig quasselte. Der Belgier erzählte uns
wieder eine Geschichte über seine Reiseleitung die behauptete dass man den
Track geht und dann für 2 € mit einem Jeep wieder hochgefahren wird, er
fragte sogar mehrmals nach und sie erzählte das Selbe. Und die Deutschen erzählten
dass die Reiseleitung behauptete dass man mit dem Bus nur zwei Stunden hinfährt
(Mensch fliegt der ???, man braucht sicher seine 3 Stunden) und das die Null
Ahnung wegen der Fähren gehabt haben. Alles im allen ich denke auf die
Reiseleitung kann man sich einfach nicht verlassen. Sind dann gegen 7:30 in das
Auto eingestiegen und sind ins Hotel gefahren. Sind unterwegs in einen Kirtag
geraten und hatten mitten auf der Hauptstraße einen Stau. Die veranstalteten es
praktisch mitten auf der Hauptstraße zumindest
war diese ein Übergang. Viele Leute sind mit roten umhergelaufen.
Sind dann so gegen 22 Uhr im Hotel
angekommen, haben noch unsere Late Diner gegessen, was nicht aufregend war und
sind dann noch ungeduscht zur Poolbar auf ein kurzes Plauscherl mit Daniel und
Thomas. Nach ein paar Drinks sind wir um 23:30 ins Bett gefallen, weil die Füße
taten schon irgendwie weh.
Sind heute erst so gegen 8:15 aufgestanden.
Mit einen Muskelkater gings dann zum Frühstück ohne Stress den heutigen Tag
beginnen. Susanne hat einen riesen blauen Fleck am Popo weil Sie ja gestern in
der Samaria Schlucht sich kurz unfreiwillig hingesetzt hat. Nach dem Frühstück
haben wir alle Sachen zusammengepackt und ab zum Auto, scheiße Lunchpacket
vergessen. Alex musste noch mal zurück. Als wir dann alles zusammen hatten,
Flossen, Fotoausrüstung usw. gings gegen ¾ 10 Uhr los. Wir haben sich heute
Morgen alles am Plan angeschaut und haben uns für den Strand bei Plakias
entschlossen. Es gibt noch viel zu sehen auf der Insel aber es reicht leider
nicht aus und wir sind schon am letzten Tag unserer Autorundreise angelangt.
Also über Rethimnon, dessen Hafen wir wieder nicht gesehen haben der aber sehr
schön sein sollte sind wir dann in ca. 2 Stunden weil Alex wieder viel
Fotostops machte zum Strand gefahren. Sind unterwegs wieder in dem Stau von
gestern Abend gekommen, dort war Kirtag oder so ähnlich ebenfalls sind alle mit
einem Laib Brot gegangen. Sind dann vorbei an einer sehr imposanten Schlucht
Kourtaliotiko Canyon, der Wind ist ziemlich heftig da oben und bläst uns fast
weg. Man fährt direkt in die Schlucht hinein an hohe Felsen vorbei sehr
imposant, die Straße ist in den Felsen reingesprengt worden, zumindest macht es
den Anschein. Vorbei an kleine griechische Dörfer erreichen wir dann den
Strand, sind ein bißl auch noch auf und ab gefahren, aber Susanne wollte ihren
wollverdienten Strandbesuch endlich genießen. Also lies ich mich um 12 Uhr dann
erweichenJ. Der Strand ist sehr schön, Kies/Sandstrand groß aber das Bild vom
Reiseführer entsprach aber nicht so ganz der Bucht, zumindest schaute der Berg
irgendwie anders aus. Ich bin dann gut 5 Stunden am Liegebett gelegen und habe
in meinem Buch für Digitalfotografie geschmökert. Einmal bin ich kurz ins
Meer, super toll, wieder sehr gute Meersicht. Susanne war schnorcheln, hat aber
bis auf eine Schnecke und einen Fisch nix gesehen, mein kleiner Wasserratz. Ich
bin dann noch kurz auf Fototour und dann ging es um ½ 6 zurück. Stau beim
Kirtag war auch weg und ich schoss unterwegs nur zwei Fotos sind wir dann nach
190 km um ca. 7:00 angekommen, so früh schauten wir uns noch das Nebenhotel an
und jetzt sind wir im Hotel und machen uns fertig fürs Abendessen, dass wir
jetzt zwei Tage versäumt hatten. Nach ein paar Drinks nach dem Abendessen an
der Poolbar sind wir dann ca. 23 Uhr liegen gegangen.
Heute waren wir trotzdem wir
lange schlafen wollten schon wieder um 8 Uhr auf. Nach Frühstück und
Tagebuchschreiben gings dann zum Strand Agio Palagio. Heute wollten eine Menge
Leute gleichzeitig zum Strand, so konnten wir im ersten Bus nicht einsteigen und
mussten auf den nächsten warten. Auch dieser war bis zum Rand voll, aber wir
haben uns reingeschwindelt. Ich erkundigte mich dann gleich wegen dem Jetski
fahren, denn einmal obwohl es teuer war wollte ich schon fahren. 35 € langsam
hinaus und dann ab Boje Vollgas bis maximal 28 km/h war super lustig über
Wellen gehupft ein bißl gedreht und Wellen erzeugt. War ein Spaß nach 15
Minuten ertönte dann ein Signal und ich musste wieder zurück zum Strand. Wenn
dies billiger gewesen wäre, wäre ich sicher noch mal gefahren aber um den
Preis und so wie der Jetski ausgelastet war dachten das viele Leute. Die
schneiden sich ins eigene Fleisch mit den hohen Preisen aber das kapieren die
scheinbar nicht. Sind dann noch ein bißl am Strand herumgehangen und ich habe
in meinem Buch über digitale Fotografie weiter gelesen.
Dann noch mal ins Wasser und Fotografieren und um 14 Uhr brachen wir zu
Fuß auf ins Hotel. Nach einem sehr
guten Mittagessen mit erstmals einem Tsatziki, gingen wir zum Pool und
vertrieben uns die Zeit mit Cafe trinken, schwimmen und faulenzen. Der Tag ging
mit dem Abendessen und dem Pooldrinks bzw. UNO spielen mit Thomas zu Ende.
Thomas kam heute erst sehr spät, da er noch griechisch essen war. Heute haben
mehrere Leute über den Durst getrunken. Die eine Slowakin hat sich dem Kellner
zu geschmissen und wer weiß wo dass noch geendet hat.
Heute waren wir wieder sehr zeitig auf um 8
Uhr standen wir aber dann endgültig auf. Nach dem Frühstück gings noch mal für
eine Stunde an den Pool und ich drehte schwimmen noch ein paar Runden. Um 11:30
wurden wir abgeholt und zum Flughafen gebracht. Beim Anstellen ein dermaßen
Durcheinander. Zuerst anstellen wegen der Tickets, abwiegen der Koffer und dann
zum nächsten Schalter zum einchecken und durchleuchten des Gepäcks. Der Schirm
wurde zum Problem da die eine Hand nicht weiß was die andere macht und so
mussten wir zweimal Überzeugungsarbeit leisten, dass der am Check In Schalter
uns gesagt hat, dass wir den Schirm bis zu die Treppen des Flugzeuges mitnehmen
sollten. Nun sitzen wir und warten auf den Abflug, um 13:45 Uhr ist Boarding und
wenn es war ist fliegt der Flieger um 14:15 Richtung Wien. Ankunft 15:50 Uhr
jeweils Ortszeit, da es in Griechenland eine Stunde Zeitverschiebung zu Österreich
gibt (1 Stunde vor stellen). Wir sind dann um 14:30 in den Flieger eingestiegen.
Bis wir darauf gekommen sind wo unser Gate war, denn es war nix angeschrieben,
ist schon eine Schlange gestanden. Einige haben es bis zum Schluss nicht
gewusst, weil keiner was durchsagte. Wir wussten es auch nur weil ich den „Kartenabreißer“
fragte. Mit einer halben Stunde Verspätung sind wir gestartet und sind jetzt am
Heimweg. Leider der Urlaub ist zu Ende. Und auf eines hatte ich im Urlaub
vergessen, ich habe keinen Schriftzug „GREECE 2007“ in den Sand geschrieben.