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Iceland (Island)

10.09.2003 – 21.09.2003

 

Mittwoch 10. September 2003

 

Heute ist es endlich wieder soweit, es geht wieder in den Urlaub. Nach fast einem ¾ Jahr harter Arbeit wieder auf Besichtigungstour. From the South (New Zealand) to the North (Iceland). Wie auch vor den letzten Urlauben besorgte ich meine Fotofilme im letzten Augenblick. Diesmal wollte ich Dia Fotografieren und zwar mit dem Fuji Velvia. Dumm wie ich war kaufte ich die falschen Filme, da mir der Verkäufer sagte 120er Filme sind die gleichen wie Kleinbild 36er nur mit mehr Fotos. Super dachte ich mir spare ich mir Geld. Sicherheitshalber besorgte ich mir aber noch Fuji Sensia 100 Filme, da es die Velvia nur in 50 ISO gab.

Als ich dann so 1 Stunde vor Abfahrt zum Flughafen den Film einlegen wollte merkte ich das es ein zu großer Film war nämlich für eine 120er Kamera. Einzige Möglichkeit in der kurzen Zeit war zum DM zu laufen und zusätzlich 3 Sensia zu kaufen. Ob ich mit 13 Filme + 3 welche ich noch daheim herumkugeln hatte auskomme?? Den Rest kaufe ich halt am Flughafen (denkste) oder in Island (very expensive, very). Für die nächsten Reisen nahm ich mir vor mir mehr Zeit für die Vorbereitung zu nehmen, damit alles weniger hektisch ablauft und wir in Ruhe in den Urlaub düsen können.

Pünktlich holte uns dann Michi der Geschäftspartner von Doris mit dem Firmenbus ab. Ich wurde in den Frachtraum gesetzt und ab gings mit meinem Vater, der auch mit fuhr und Doris nach Wien Schwechat. Am Flughafen angekommen wurde gleich die Abflughalle gesperrt, da ein Gepäckstück unbeaufsichtigt abgestellt wurde und die Möglichkeit einer Bombe vorhanden war. Nach 15 Minuten war alles wieder vorbei und wir konnten einchecken zum Flug nach Kopenhagen. Nach ca. 1 1/2  Stunden Flug gings von Kopenhagen weiter nach Keflavik. Taschen (diesmal hatten wir kein Übergepäck) sind alle mitgekommen und am Flughafen von Keflavik suchten wir uns ein Taxi, dass uns ins Best Vogar Motel brachte, welches wir von Wien bereits vorgebucht hatten. Nun wurden wir erstmals mit den hohen Preisen in Island konfrontiert. Für eine Fahrt von 10 Minuten und ca. 10 km 3000 ISK ca. 35 Eur. Das Motel war sehr nett und nach lesen von ein paar Prospekten gingen wir nach einem heißen Tee schlafen da ja morgen um ½ 7 Uhr Tagwache ist.

 

Donnertag 11. September 2003

 

Um ½ 7 war dann also Tagwache. Um ¾ 7 war dann das bestellte Taxi dann da, dass uns zum Flughafen bringen sollte um unser Auto einen Suzuki Vitara 4 WD abzuholen. Die Taxifahrt war dann noch einmal teurer als gestern (4000 ISK ca. 45 Eur ). Für die 80 Eur hätten wir uns das Auto einen Tag länger nehmen können. Auto wurde von Hertz übernommen und ab gings wieder zum Motel um die Sachen im Wagen zu verstauen. Zu meinem Pech stellte ich auch fest dass ich meine ganzen Socken zu Hause vergessen hatte (vielleicht ist ja wirklich was dran, dass mir die Leute vorhalten ich wäre zu hecktisch). Mit Müh und Not haben wir alles in dem kleinen Kofferraum verstaucht und dann haben wir unser gutes Frühstück erhalten. Leider fing es dann zu regnen an. Schnell noch ein paar Fotos und dann ging es ab nach Reyjkavik. Dort entdeckten wir vor dem Ministeratsgebäude eine Ausstellung von Fotos, die uns so gut gefallen haben, dass wir gleich ein Buch dazu kauften (55- Eur , nachher in Wien entdeckt um 50 Eur). Nach einer Stadtbesichtigung und der schönen Hallgrimskirche  und natürlich Regen gings dann Richtung Gullfoss. Bei einem kurzen Einkauf von Lebensmitteln wurden wir zum zweiten Mal mit den hohen Preisen konfrontiert (50 Eur Einkauf bei uns entspricht hier 100 Eur, eine Suppe im Restaurant 10 EUR, ein kleines Bier 10 Eur). Im strömenden Regen und ca. 13° C fuhren wir dann über eine Schotterpiste mit tiefen Schlaglöchern zum Geysir Gebiet, jetzt wussten wir warum man hier besser einen Geländewagen fährt. Dort wurde der Regen ein bisschen weniger, sodass es möglich war mit Schirm auszusteigen (hier hatte es ca. 8 °C). Doch der Wind war heute auch sehr stark sodass es meinen Schirm zerfetzte. Übrigens in Reyjkavik gibt es Schilder die am Boden stehen und bei einem Windstoß durch Federn ausweichen (umknicken). Nach eine paar Ausbrüchen des Strokkur Geysir und Besichtigen von hellblauen Quellen genehmigten wir uns einen teuren Kakao (ich glaube ich muss es ab jetzt nicht mehr erwähnen das es teuer war). Für uns war das hier nicht sehr spektakulär, hatten wir doch eine ¾ Jahr zuvor in Neuseeland Geysire besichtigt. Weiter gings zum 10 km entfernten Gullfoss Wasserfall. Der Regen wurde wieder stärker. Zwischen Fotografieren und weiter gehen musste ich immer die Kamera von Regentropfen befreien. Doris tat das selbe bei der Digitalkamera und Papa bei der Videokamera, echt mühsam bei Regen zu fotografieren. Der Gullfoss war ein wunderschöner zweistufiger Wasserfall, normalerweise sieht man hier einen Regenbogen über dem Wasserfall bei uns waren es nur große Tropfen. In Strömendem Regen liefen Doris und ich (Papa war der Regen zufiel und besichtigte den Wasserfall nur von weitem) zum Wasserfall hinunter. Die Jean war pitsch nass, ich schwor mir in den nächsten Tagen nur mehr die Regenhose anzuziehen, was ich auch im Rest des Urlaubes tat. Doris war ganz hingerissen vom Gullfoss. Normalerweise steht sie nicht auf Wasserfälle, denn ich bin ein Wasserfallvernatiker und jeden den ich auf die Linse bekomme wird Fotografiert. Nachdem wir pitschnass waren entschieden wir uns das optional im Programm stehende Hveravellir Gebiet zu streichen weil man bei dem Regen eh nichts sieht und da es doch schon ½ 4 war. So gings wieder zurück nach Pingvellir wo wir schon bei der Fahrt zum Geysir einen kurzen Stopp gemacht hatten. In Pingvellir ist eine Spalte im Untergrund die Kilometerweit aufgerissen ist. Die Höhen der Spalten sind gigantisch. Da es aber wieder mal regnete betrachteten wir die Spalte nur vom Auto und schossen ein paar Fotos. Nun machten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft. Gleich neben den Spalten war ein Hotel deren Besitzer uns mitteilte dass sie für diese Saison schon leider geschlossen hatten. So empfahl er uns ein anderes Quartier dass am anderen Ende im Süden des Pingvallavatn Sees war (eigentlich wollten wir morgen nach Norden also ein kleiner Umweg, wer weiß ob wir in Norden heute noch was gefunden hätten). Wir mussten einen kleinen Umweg zusätzlich machen da wir die Straße am westlichen Ufer versäumten und fuhren daher am östlichen Ufer wieder mal durch Schlaglöcher (sollte nicht das letzte Mal gewesen sein). Dort wurden wir wieder mal mit hohen Preisen empfangen  15.000 ISK inkl. Frühstück in einem sehr kleinen Doppel und Einzelzimmer (ca. 65 EUR pro Person bei 6m^2 Zimmer). Die Unterkunft (eher eine Herberge) war neben einem geothermalischen Kraftwerk, sodass der Besitzer ein warmes Pool im Garten stehen gehabt hatte und wir uns hier nach einem durch Doris hergerichtet super Abendessen entspannt hatten. Im allgemeinen merkte man schon heute, dass uns in dem Urlaub nicht viele Menschen über dem Weg laufen würden. Denn in der Unterkunft waren wir alleine und auf der Straße sind wir auch meist alleine unterwegs, alle zwei Stunden kommt uns halt ein Auto entgegen und Menschen sind auf der Straße auch kaum unterwegs.

Wenn man wirklich einmal den Alttag hinter sich lassen will dann muss man um diese Zeit nach Island, da laufen einem wirklich fast keine Leute über dem Weg.

 

Freitag 12. September 2003

 

Heute geht’s nach einem ausgezeichneten Frühstück Richtung Norden. Heute scheint ein bisschen die Sonne, aber es zieht immer wieder zu und regnet kurz aber es ist halb so schlimm. Nach ein paar Aufenthalten um Fotos von der schönen Landschaft zu machen ging wieder zurück nach Pingvellir zur Allmännerschlucht. Atemberaubend wie sich hier die Absenkung zwischen zwei Platten der europäischen und der Amerikanischen darstellen. Bis zu 40 m kann dieser Spalt tief sein. Leider ist uns hier ein Missgeschick passiert: Als ich meine Fototasche aus dem Auto holen wollte stellte sie mir Doris so vorbereitet hin das ich glaubte sie wäre zu. Ich schnappte also die Tasche und in diesem Augenblick kippt die Tasche und durch das offene Fach fällt der Fotoapparat die Objektive usw. hinaus. UV-Filter beider Kameras waren somit hin aber die Kamera hat den Sturz von einem Meter Höhe eigentlich überlebt. Ich hatte mich Geärgert weil die Tasche offen war aber es ist halt passiert und es wird schon im Urlaub gehen ohne UV-Filter. Weiter gings dann über das Hochland vorbei an gewaltigen Vulkanen und Bergen Richtung Snafellsness Halbinsel. Das Hochland war ziemlich kalt und windig aber die Aussicht einzigartig. Schade das die Berge und Gletscher ein bisschen im Nebel waren. Am Anfang der Snafellsness sind ein Haufen von verschieden geformten Vulkanen und ein sehr schöne Basaltstruktur (Lavagestein) Gerouberg. Die Fahrt auf der Halbinsel lässt die Gewaltigkeit des Snafellsjökull mit den großen Furchen nur erahnen, da er leider wieder in Nebel verhüllt war. Die Straßen waren wieder mal gelöchert und eine holprige Angelegenheit. Gigantisch ist auch noch die durch einen Vulkanausbruch des Snafellsjökull herausgeschmissene Basaltsteine Londrangar deren Größe einzigartig ist.

Am Ende des Tages fanden wir dann ein nettes Edda Hotel bei Hellisandur. Ein kurzer Blick zum Vogelfelsen, bei dem wir leider keine Papageitaucher gefunden hatten da die schon im August von Island weggeflogen sind  war der Abschluss des Tages. Ein super Essen von Doris mit Eierspeis und unserem in Wien neu gekauften Gaskocher beendeten den Tag. Was auch hier sehr auffällig ist, es ist alles Behindertengerecht. Große Badezimmer, überall Aufzüge und auch Haltehilfen im Bad für Behinderte.

 

Samstag 13. September 2003

 

Heute regnet es wieder und es geht zu den Fjorden der Snafellsnes Halbinsel mit einer netten Bergpyramide Kirksjusfell. Von Westen kommend ist es ein Fjord auf der Südostseite schaut er aber aus wie eine Pyramide. Es regnet immer beim Fahren aber kaum steigen wir für Fotos aus hört es immer wieder zum regnen auf. Heute in der Früh bei der Tankstelle sind wir das erste Mal an eine unfreundliche Tankwärten gekommen. Weiter gings über die Halbinsel Vatnsnes entlang des Fjordes über einem Bach zu verschiedenen Basaltsäulen. Hier trifft man fast keinen Menschen ein paar nette Häuser und Island Pferde laufen einem immer über dem Weg. Wir machten auch einen Abstecher zu einer gewaltigen Schlucht Kolugil (1km lang 40-50m tief). Heute sehen wir vermehrt die Schafabtriebe von den Wiesen. Die Schafe haben immer ein sehr blödes Geschau und wackeln immer sehr lustig mit dem Hinterteil. Was uns bei der Autofahrt immer aufgefallen ist die Schafe sind so dumm, dass sie immer in die falsche Richtung laufen wenn ein Auto kommt. Die Strecke laut Plan von heute mussten wir kürzen. Wir schnitten die Halbinsel Skagi ab. Auf der Strecke Richtung Osten erwischten wir dann eine falsche Straße, die sehr Abenteuerlich war. Durch Faustgroße Steinfelder vorbei an Vulkane und durch Pfützen folgten wir der geglaubten Straße. Als wir dann vor einem Zaun angelangt waren, war uns klar das wir falsch gefahren sind. Also das ganze wieder zurück und wusch durch einen Fluss durch mit dem Auto (endlich einmal 4 WD) auf die richtige Straße. Nachher besuchten wir eine Burg und ein Gehöf Glaumbar in Torfbauweise und fuhren bei einem Markt für Pferde vorbei der gerade geschlossen wurde. Alle ritten mit Ihren kleinen Pferderl wieder nach Haus. War sehr lustig zu zuschauen wie die wegliefen.  In Varmahild suchten wir uns dann ein Hotel und übernachteten erstmals in einem Schlafsackquartier, das eigentlich aus einem ganz normalen Bett ohne Decke und Polster besteht. Einen kurzen Ausflug zu einer sehr netten kleinen Kirche machten den Abschluss des Tages. In unserem Hotel wurde unter der Dusche durch das schwefelige Wasser (riecht nicht besonders gut) Doris weißgoldene Ringe auf einmal wirklich Gold farbig. Das bei Doris die Gold nicht ausstehen kann, aber nach ein paar Stunden hat sich das wieder zurück gebildet.

Sonntag 14. September 2003

 

Heute beim Frühstück lernten wir zwei Schweizer kennen die wir tags zuvor im Edda Hotel in Hellisandur trafen. Nach der ersten Nacht im Schlafsack beschlossen wir obwohl Papa noch einige Probleme mit dem Schlafen in dem Sack hatte, die nächsten Tage wieder soweit wie möglich solche Quartiere zu bekommen. Es regnete wieder leicht und wir fuhren zu den Fjorden auf der Tröllaskagi Halbinsel. Leider war die Sicht nicht besonders, aber wie auch tags zuvor ist die Gewaltigkeit der Berge und Fjorde einzigartig. Auf den Weg zu den Fjorden neigte sich unser Benzin dem Ende aber alle Tankstellen die wir anfuhren sperrten erst um 12 Uhr mittags auf, aber wir entschlossen uns doch weiterzufahren bis ans Ende der Fjorde. Dort war auch die Tankstelle offen. Eine nette Tankwärtin erzählte uns dass es diese Woche die erste Woche ist wo es schlecht ist. In Island war der Sommer wie bei uns ein Jahrhundert-sommer nämlich sehr warm, also Pech gehabt falsche Woche erwischt. Nach den Fjorden gings dann Richtung Akureyri, eine echt nett Stadt. Es ist die Zweitgrößte auf Island, aber nach unseren Dimensionen eine Kleinstadt. Wir besuchten auch einen Subway und legten gleich saftig das Geld dort ab (ca. das Doppelte von Wien). Weiter gings dann zum Godafoss, weiterer bekannter und sehr schöner Wasserfall. Wir besorgten uns dann auch gleich dort unseren Schlafplatz mit Schlafsack und machten uns noch auf den Weg ins Landesinnere. Sehr karge Landschaft durch die wir fahren, ab und zu sieht man vereinzelt ein Haus oder ein Gehöf stehen. Es wird kalt, aber die Sonne kommt kurz heraus, aber es ist eine Wahsinns Landschaft. Wie ich bereits schon erwähnte: Wenn man wirklich aussteigen will vom Alltag und niemanden mehr sehen will, dann muss man nach Island fahren. Wir besuchten den Aldeyjarfoss, ein Wasserfall mit Gesteinsformationen die wahnsinnig toll geformt sind und ausschauen wie wenn sie jemand hingestellt hätte. Mitten im Gebirge und nur auf Schotterstraßen erreichbar so liegt er dort  Trotz der Faszination des Hochlandes kehrten wir um, da es schon ½ 7 war und wir ja noch unser Quartier erreichen mussten. In der Hektik bei einem Foto ist mir dann noch dazu der Fotoapparat zum zweiten mal am Boden geflogen, aber nun vom Stativ herunter. Naja jetzt schwor ich mir weniger hektisch zu sein und mehr aufzupassen. Heute suchte ich nach dem Nordlicht mit der Hoffnung eines zu finden da es ja die Jahreszeit dafür ist und es nicht so stark wolkig ist. Leider konnte ich aber nichts finden aber wir sind ja noch ein paar Tage hier. Als Trost konnten wir vom Zimmerfenster auf den Godafoss Wasserfall sehen.

 

Montag 15. September 2003

 

Kaum bin ich aufgewacht lachte uns schon die Sonne an, es ist wolkenlos, einfach ein Wahnsinn. Bin dann gleich beim Sonnenaufgang zum Godafoss gelaufen und traf dort einen Amerikaner aus Washington der auch mit seinem Stativ versuchte den Wasserfall zu fotografieren. Seine Frau erzählte mir dann beim Frühstück dass er in Pension ist und professionelle Dia Vorträge machen will. Sie wollten heute durch das Hochland (wo wir gestern gewesen sind) in den Süden von Island da Ihr Urlaub sich bereits dem Ende zuneigt.

Unser Unterkunftsgeber ein Deutscher der Ausgewandert ist erzählte uns auch von dem warmen Sommer und dass es im Norden sehr oft schönes Wetter vorherrscht im Gegensatz zum Süden. Weiter gings zum Myvatn Gebiet, wo angeblich sehr viele Mücken sind. Bei uns war es eigentlich nicht schlimm, viele Tiere hatten wir nicht gesehen. Das liegt wahrscheinlich an der Jahreszeit. Als erster Anlaufpunkt sollte ein Pseudokrater sein, der wie ein Spiegelei aussieht. Nach langem Suchen fanden wir dann die Pseudokrater aber von Spiegelei weit entfernt, nur die Form hätte mit viel Fantasie etwas damit zu tun, denn die Farbe war eigentlich grünlich. Nach Besichtigung mehrerer gigantischen Baslattürmen oder Lavamassen bestigen wir den Vulkan Hverfjall. Oben angekommen sind wir den Kraterrand abgegangen. Die Aussicht war gigantisch und er Vulkan wie er im Buch steht, überall schwarzes Lavagestein und in der Mitte des Vulkans eine riesen Grube.

Die Solfatfelder mit blubbernden Löchern waren ebenfalls einzigartig. Für Doris und mich nichts neues da wir ähnliche Sachen in Neuseeland gesehen hatten. Auf einem See haben wir aber ein Stück am Ufer entdeckt dass so stark blubbernde dass sogar die Erde bebte. Unglaublich was für eine Kraft hier unter der Erde vorhanden ist. Überall in der Umgebung dampft es und die Gewässer sind sehr warm. Eigentlich kann man hier auch schwimmen, aber draußen ist es uns doch zu kalt, daher strichen wir dies. Wir sind dann noch zum grünen Maar Viti gefahren, dessen Anblick auch ein Wahnsinn war. In der Umgebung gibt es auch die wunderschönen beige Ryholitberge. Da wir heute noch etwas Zeit hatten fuhren wir bis nach Husavik weiter um sich für eine eventuelle Walbesichtigung anzumelden. Schade das diese Waltouren erst um 13:30 Uhr am Nachmittag stattfinden daher strichen wir das von unserem Vorhaben. Wir trafen dann auch noch die Schweizer die heute eine Waltour machten und uns sagten dass man nur Zwergwale besichtigen konnte. Doris und ich sahen in Neuseeland schon Wale und die kleinen Wale schauen wie Delphine aus die wir schon dort gesehen haben. Für Papa war es aber kein Problem diese nicht zu sehen, man kann ja nicht alles haben. Nun machten wir uns auf die Suche nach Diafilmen, denn mein Vorrat neigte sich dem Ende. In einem Fotogeschäft wurden wir fündig. Der Film kostete das dreifache von Wien, und ist schlechtere Qualität. Nichts zu trotz brauchte ich Ihn da ich ohne Fotos aufgeschmissen bin, muss nämlich alles Fotografieren was mir über den Weg läuft. Wir suchten uns dann wieder ein Schlafsackquartier deren Besitzern angetrunken war, wie viele Isländer. Die Unterkunft war nicht so toll, obwohl sie bestand drauf  dass alle Ihre Schuhe ausziehen bevor sie das Haus betreten. Sie empfiehl uns für den Abend ein Hotel wo wir billig Pizza essen konnten. Die Portionen waren super und der Preis moderat sogar im Verhältnis zu Österreich. Da es heute wolkenlos war versuchten wir das Polarlicht bzw. Nordlicht zu sehen. Wir fuhren aus der Stadt auf einen kleinen Hügel und warteten bis die Sonne ganz unterging. Leider scheinte der Mond sehr stark. Trotzdem sahen wir weiße Flecken die erschienen und wieder verschwanden am Himmel. Ein unheimliches kosmisches Erlebnis. Komischerweise sind beim entwickeln der geschossenen Fotos diese weißen Flecken zu grün geworden. Angeblich sind die Flecken auch in Natur grün, also an irgendetwas ist es gelegen das wir es nicht so sahen (Jahreszeit, Mond...).

 

Dienstag 16. September 2003

 

In der Früh lernten wir dann einen Österreicher kennen den wir noch öfters auf der Strecke sehen sollten. Er war alleine für 5 Tage rundherum über die Insel unterwegs, noch sportlicher als wir denn er verlängerte nur ein Seminar das er in Reyjkavik hatte. Auch sahen wir hier ein Paar das wir auch später wieder getroffen haben dessen Frau heute sogar laufen ging und ich mir dachte, dass ich das bei einer Besichtigungstour im Urlaub nicht machen möchte. Es ging dann zu ein paar Sedimentprofilen mit Muscheln die mich nicht so begeisterten und zu einer schönen Landschaft an der Küste. In Hjodaklettar sahen wir imposante burgenartige Felsen die vom Jökulsa erschaffen wurden. Der Fluss Jökulsa ist auch verantwortlich für die Highlight an dem heutigen Tag die in Hufeisenform geformte Stufe eines ehemaligen Wasserfalls bei Asbyrgi und der Wasserfall .Dettifoss. In Asbyrgi sind bis zu 100m hohe Canyons zu bewundern die sehr ähnlich der Niagara Wasserfälle nur ohne Wasser sind. Es ist schon ein irres Gefühl unten im Canyon zu stehen und die 100 m hohen Wände überall dort zu sehen. Der Dettifoss ist einer von drei Fallstufen des Jökulsa Flusses heute. Er ist der imposanteste den ich je sah und der größte Wasserfall in Europa und er formte einen Canyon der doch auch Ähnlichkeiten mit dem Grand Canyon hat, nur eher grauer. Ringsum ist alles sehr karg und flach, Schotterpisten und schwarze bis graue Böden. Leider hatten wir bei Dettifoss ein Schild übersehen dass uns zum Selfoss gebracht hätte. In der Annahme wir konnten ihn auch mit dem Auto erreichen fuhren wir weiter. Denkste leider nur zugänglich über den Weg. Wir strichen die Fahrt zur Askja da uns die 100 km die zu fahren wären doch für den Nachmittag zu viel gewesen wären. Im Nachhinein erfuhren wir, dass dort sehr oft schlechtes Wetter vorherrscht, Sandstürme Nebel usw. Gut dass wir das nicht gemacht hatten.

Wir fuhren dann weiter nach Egilsstadir und gingen einkaufen. Endlich fand ich hier drei gute Filme. Einen Fotoshop konnten wir nicht finden, also beschlossen wir noch in den einen Fjord Seydisfjördur zu fahren. Heute war eigentlich wieder wolkenlosen Wetter, bei den Fjorden hatte es aber leicht zugezogen aber es regnete nicht. Als wir wieder vom Hafen im Fjord wegfahren wollten machte das Auto beim einschlagen ein komisches Geräusch. Bei der Tankstelle haben sie uns dann an einen Automechaniker verwiesen. Der stellte gleich einen Lagerschaden am linken Vorderrad unseres Suzuki Vitaras fest. Er besprach mit der Autovermietung dass wir langsam über das Gebirge (der Fjord konnte nur über die Berge erreicht werden) zurückfahren sollten und uns dann am Flughafen bei Hertz melden sollten um den Wagen auszutauschen. Am Flughafen angekommen sagte man uns heute geht nichts mehr wir sollten morgen um 10 Uhr nochmals kommen, da könnten sie mehr sagen. Früher geht das nicht wegen der ankommenden Maschinen. Wir suchten uns eine nette Holzhütte ganz für uns allein auf einer Wiese vor einem Haus als unsere Unterkunft. Bad und Klo waren im Haus. Für Papa schon sehr abenteuerlich. Doris und ich fanden es gut. Es gab wieder Nudeln mit dem Gaskocher zum Abendessen aber kein Polarlicht heute.

 

Mittwoch 17. September 2003

 

Heute lernten wir beim Frühstück einen Isländer kennen der auf Grund seines Jobs ständig auf der Insel unterwegs ist. Er hat mit dem Dampfkraftwerken etwas zu tun. Die Isländer brauchen immer ein wenig Zeit bis sie auftauen, aber dann quasseln sie ständig. Wir sind dann um 9 Uhr zum Flughafen zum Herz und nun war uns auch klar warum ein Tausch erst um 10 Uhr möglich ist. Die Mannschaft von Hertz war gleichzeitig Bodenpersonal Gepäckträger und –einräumer usw. also Mädchen für alles. Sie waren sehr hilfsbereit und machten einen kurzen Blick drauf und es war klar wir müssen zur Werkstatt. Nachdem der ½ 10 Uhr Flieger gestartet war fuhr ein Angestellter mit uns zur Werkstätte. Es war klar Auto defekt keine Weiterfahrt möglich. Wir fuhren zurück zum Flughafen und bekamen einen großen Nissan Terrano. Wieder zurück zu Papa der bei der Werkstatt wartete und Auto umladen. Das Auto war größer aber roch irgendwie nach Fisch. Wir fuhren Richtung Fjord auf einen Berg hinauf auf einmal merkte ich das der Motor kaum Gas annahm und nach kurzer Zeit leuchtete die Motorkontrollleuchte auf. Nun wieder zurück und diesmal gleich zur Werkstatt -> Sensor von Luftfilter kaputt. Wieder Kontaktaufnahme mit Hertz-> zwei Möglichkeiten wurde uns angeboten Wir können bis am Abend auf den Ersatzteil warten der per Flugzeug geschickt wird und mit einem heruntergefahrenen Isuzu den tag herumfahren. Der zweite Vorschlag den die Autovermietung aber nicht so gern gehabt hat nahmen wir aber dann an, nämlich mit dem Isuzu Wagen bis nach Höfn weiterzufahren und den Wagen dort nochmals zu tauschen. Der Isuzu war ein zugemachter Pickup, der von seinem Vormieter total abgefahren wurde. Er hatte erst 8000 km drauf sah aber aus wie wenn er 100.000km drauf hätte. Der Vormieter ist im Hochland damit herumgefahren, Hertz entschuldigte sich dafür weil dieses Auto ist nicht der gewohnte Hertz Standart. Uns war es für einen halben Tag wuscht wenn es zieht usw. aber es fuhr. Wir fuhren durch die leider wieder bedeckten Fjorde, eine sehr schöne Landschaft und versuchten in der Nähe von Höfn die Roben zu finden da Papa noch keine in Natur gesehene hatte. Leider hatten wir hier auch Pech, keine Robben nur ein Sandsturm. In Höfn tauschten wir unseren Isuzu gegen einen Suzuki Vitara nun einen weißen.Wir fanden auch ein Ponyhotel und ich versprach Doris wenn das Wetter passt darf sie morgen reiten. Es ging aber heute Abend ein starker Wind. Wir fuhren noch zu einer Bar und aßen ein gutes Abendessen.

 

Donnerstag 18. September 2003

 

Heute in der Früh ist es wieder sehr windig. Leider müssen wir Doris Reitausflug absagen. In unserem Quartier treffen wir wieder die Läuferin von Husavik und zwei Holländer die ich in den Solfatfeldern von Myvatn kennen gelernt hatte und die wir auch bei den nicht vorhandenen Roben gesehen hatten. Wir besuchten ein paar Gletscherausflüsse des Vatnajökull dem größten Gletscher Islands und den sehr sehenswerten Geltschersees Jökulsarlon. Hier trafen wir wieder den Österreicher von Husavik. Bei den Gletscherseen sahen wir auch Surfer die dort einen Film drehten. Sie sprangen zu den Seehunden ins Wasser  und paddelten mit den Surfbrettern durch die Eisblöcken und Eisbergen des Gletschersees (einfach ein Wahnsinn). Das Bemerkenswerte ist, dass das Meer nur eine Straße entfernt von den Gletschern ist. Wir fuhren dann zum Svartifoss ein wunderschöner Wasserfall mit Basalstrukturen (Orgelpfeifen), wo wir wieder den Österreicher trafen der heute noch nach Reyjkavik will da er morgen in der Früh heim fliegt. Papa zeigt heute schon leichte Ermüdungserscheinungen, obwohl auch heute eigentlich ein ganz schönes Wetter war. Nach ein paar Sehenswürdigkeiten auf der Strecke fuhren wir ins Hochland und fanden dann bei einem Gehöf ein nettes Häuschen das vermietet wurde. Ein ganzes Haus nur für uns! Heute war es wieder wolkenlos. Ich versuchte ein paar Sternenbilder und das Polarlicht zu fotografieren. Es war sehr kalt aber mit Haube und Handschuh geht das schon.

 

Freitag 19. September 2003

 

Nach einem wiedereinmal ausgedehnten Frühstück, aber diesmal von Doris zu bereitet gings Richtung Landmannalaugar. Jetzt mussten mehrere Furten durchquert werden. Für Papa war das ein bisschen viel Streß, er hatte immer Angst um das Auto. Bei einer Furt zur Schlucht Eldja fand ich es auch besser nicht durchzufahren, da diese sehr tief war und man nicht sehen konnte wo es geht. Generell gilt der kürzeste Weg ist nicht immer der geeigneteste, da dies meist die tiefsten sind. Bei den meisten Furten sieht man auch Reifenspuren, nur ist das auch keine Garantie da die Wasserstandstiefe je nach Tageszeit variiert. Die Straße bestand eigentlich nur aus Schotter und vielen Löchern. Für Papa war der heutige Tag schon ein bisschen viel. Uns gefiel es, war lustig durch die Furten zu fahren. Nach der Überquerung von einer Heißwasserfurt (Heiße Quellen) bei Landmannalaugar stellten wir unser Auto ab, da wir nicht mehr weiterkamen. Die Leute auf der Hütte in diesem Tal machen gerade die Hütte zu sind aber freundlich und sagen das wenn wir wieder zurückwollen müssen wir ein Stück zurückfahren, wir hatten die Straße versäumt. Sie zeigten mir auch einen Wanderweg den wir gehen konnten. Papa wollte zuerst nicht, er wolle lieber im Auto auf uns warten. Papa der Wanderfreak will nicht? Was ist los? Ich glaube er war einfach fertig von der Herumfahrerei der letzten Tagen und die Furten gaben im den Rest. Auf mein Auffordern entweder gehen wir alle oder keiner ist er dann doch mit zu den beigen Ryholitbergen. Überall rauchte es und es war schlammig. Nach einem Anstrengenden Aufstieg endlich die Super beigen Berge. Gerne wäre ich dort auch hineingegangen aber es war zu kalt und die andern wollten nicht. Die Berge hier sind nicht nur beige, sie zeigen verschiedene Farben, grün, braun rot usw. echt bemerkenswert, möchte hier in einem anderen Urlaub auf alle Fälle zurück. Die heißen Quellen dort waren leider gesperrt aber ich glaube bei der Kälte wollte keiner so richtig, den das rausch steigen ist sicher kalt obwohl die Quellen um die 40°C hatten. Weiter ging dann nach der Wanderung derren ganzen Rundweg wir nicht fanden über verschiedene Furten zu dem wegen der Wolken verhüllten Vulkan Hekla. Da der Vulkan in den 70ern ausgebrochen ist sieht man an Hand der schwarzen Lavafelder die Gewaltigkeit des Vulkan und vor allem die Reichweite von mehreren Kilometern. Die Fahrt nach Porsmörk strich ich vom Plan, da hier auch mehrere Furten durchquert werden müssen und zu Liebe Papas der sicherlich jetzt froh war alle Furten hinter sich zu haben.

Wir fuhren dann weiter zum Skodafoss einem 60 Meter hohen sehr schönen Wasserfall. Und nach Dyrholaey zu dem kilometerlangen menschenleeren schwarzen Strand mit den versteinerten dunkelbraunen Dünen und zu einer Basaltstruktur-Steinformationen mit Loch. Aber was wir dort erlebten war ein Wahnsinn. Der wind blies so stark, dass ich die Kamera nicht mehr gerade halten konnte, er schmieß mich auch fast über den Felsen ins mehr. Ich glaube so einen starken Wind habe ich noch nicht erlebt. Die Anfahrt hier her ist sehr beschwerlich da es wieder eine Schotterstraße war aber mit sehr großen und vielen Löchern.

Die Nadeln von Vik i Mydral konnten wir auch von hier sehen daher fuhren wir nicht mehr hin und suchten uns ein Quartier. Es scheint so dass es obwohl es den ganzen Tag eigentlich OK war zu zuziehen und zu regnen anzufangen. Eigentlich haben wir jetzt schon fast unser Island Programm durchgezogen, na ja morgen müssen wir eh nach Reykjavik und wenn es schön ist kann Doris ja Reiten. Heute gab’s nochmals Eierspeis am Abend. Ich unterhielt mich mit dem Quarteiergeber. Ein Pole der 5 Monate hier arbeitet (bei einem Lohn von ca. 2000 Euro.), er ist ganz alleine in dem großen Hotel sonst keine Menschenseele auch keine Gäste. Er erzählte mir aber das es vor zwei Wochen noch ausgebucht war (42 Zimmer) aber letzte Woche ist es rapid bergab gegangen.

 

Samstag 20. September 2003

 

Heute regnet es stark, es ist ein richtiges Sauwetter. Gott sei Dank ist es unser letzter Tag, nun dürfte wirklich der Winter auf Island eingekehrt sein. Die ganzen Aussichtpunkte sehen wir nur vom Auto aus. Als wir aber dann nach Reykjavik kamen, klarte es ein bisschen auf. Bei der Fahrt auf der Halbinsel Reykjanes war dann sogar Sonnenschein angesagt. Wie schauten uns nochein paar Vulkane und ein Thermalgebiet (Krisuvik) mit viele Rauch an. Eigentlich haben wir das auf der Insel schon sehr oft gesehen. Also fuhren wir zu unserem letzten Anlaufpunkt zur Blauen Lagune. Das ist ein sehr schönes Thermalbad. Das Wasser ist Blau und im Anschluss eines Kraftwerkes. Wir gingen schwimmen und entspannten uns in dem im Freien gelegenen Bad, da ja jetzt die Sonne schien. Man kann sich hier einen Schlamm ins Gesicht schmieren und das warme Wasser mit den stellenweise sehr heißen Wasser genießen. Sauna und Dampfbad in Begriffen. Das einzige waren die Kästchen im Bad die uns Techniker (Papa und ich) Schwierigkeiten bereiteten. Doris hatte keine Probleme den sie nahm die Beschreibung zum Schließen und Öffnen der Kästchen als gegeben hin. Wir wollten es wie immer Techniker verstehen. Kästchen zu Uhr am Handgelenk zum für alle Kästchen zuständigen Computersensor. Ein Italiener erklärte uns das sehr freundlich.

Papa war glaube ich nun schon froh, dass er morgen endlich heim darf.. Nach dem Bad fanden wir nach längerem Suchen (ist gar nicht so einfach in der Nähe des Flughafens) eine Unterkunft, diesmal mit wirklichen Bett in einem Hotel in Keflavik. Zum Abendessen gingen wir zu einem Australier der sein Lokal sehr nett eingerichtet hatte. Überall amerikanische Autokennzeichen und Cola Ausrüstung und eingerichtet wie in den 50er/60er, so was möchte ich in meinem Haus auch mal haben dachte ich mir. In der Nacht gab es einen wahnsinnigen Wirbel im Hotel, schon seltsam nach über einer Woche Einsamkeit, da fällt einem jeder Laut auf. Naja schön langsam müssen wir uns eh an die Zivilisation wieder gewöhnen. Doris verbrachen daher auch ein wenig Zeit im Internet damit wir so müde wurden das der Lärm nicht mehr hörbar wurde.

 

 

 

 

 

Sonntag 21. September 2003

 

In der Früh beim Frühstück gings mit dem Wirbel weiter. Manche Leute brauchen auch sogar zum Frühstück ein Bier. Um 7 Uhr am Flughafen ist die Hölle los, ein paar besoffene oder eingekiffte Amis oder Engländer. Mich wundert es nicht das manche Moslems so wütend auf diese Leute sind. Es verlief sonst alles OK. Wir kauften von unserem letzten Geld für die daheim gebliebene Mama einen Lachs. Der Heimflug war gut. In Koppenhagen konnten wir auch noch die hohen Preisen feststellen die wir auch in Island erlebten. Nach einem teueren aber wunderschönen Urlaub in einem einzigartig wunderschönen Land landeten wir in Wien. Der Flug war bei so klaren Wetter, dass es eine Freude war Wien bei Anflug so genau zu sehen. Leider vergaß ich bei der ganzen Faszination aufs Fotografieren. Aber was soll´s es war suuuuuuuuuuuupppppppppppppppeeeeeeeeeeeeeeerrrrrrrrrrrr!!!!!!!!!!!!!!

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