Iceland (Island)
10.09.2003 –
21.09.2003
Heute ist es endlich
wieder soweit, es geht wieder in den Urlaub. Nach fast einem ¾ Jahr harter
Arbeit wieder auf Besichtigungstour. From the South (New Zealand) to the North (Iceland). Wie auch vor den letzten Urlauben besorgte ich
meine Fotofilme im letzten Augenblick. Diesmal wollte ich Dia Fotografieren und
zwar mit dem Fuji Velvia. Dumm wie ich war kaufte ich die falschen Filme, da
mir der Verkäufer sagte 120er Filme sind die gleichen wie Kleinbild 36er nur
mit mehr Fotos. Super dachte ich mir spare ich mir Geld. Sicherheitshalber
besorgte ich mir aber noch Fuji Sensia 100 Filme, da es die Velvia nur in 50
ISO gab.
Als ich dann so 1 Stunde
vor Abfahrt zum Flughafen den Film einlegen wollte merkte ich das es ein zu
großer Film war nämlich für eine 120er Kamera. Einzige Möglichkeit in der
kurzen Zeit war zum DM zu laufen und zusätzlich 3 Sensia zu kaufen. Ob ich mit
13 Filme + 3 welche ich noch daheim herumkugeln hatte auskomme?? Den Rest kaufe
ich halt am Flughafen (denkste) oder in Island (very expensive, very). Für die
nächsten Reisen nahm ich mir vor mir mehr Zeit für die Vorbereitung zu nehmen,
damit alles weniger hektisch ablauft und wir in Ruhe in den Urlaub düsen
können.
Pünktlich holte uns dann
Michi der Geschäftspartner von Doris mit dem Firmenbus ab. Ich wurde in den
Frachtraum gesetzt und ab gings mit meinem Vater, der auch mit fuhr und Doris
nach Wien Schwechat. Am Flughafen angekommen wurde gleich die Abflughalle
gesperrt, da ein Gepäckstück unbeaufsichtigt abgestellt wurde und die
Möglichkeit einer Bombe vorhanden war. Nach 15 Minuten war alles wieder vorbei
und wir konnten einchecken zum Flug nach Kopenhagen. Nach ca. 1 1/2 Stunden Flug gings von Kopenhagen weiter
nach Keflavik. Taschen (diesmal hatten wir kein Übergepäck) sind alle
mitgekommen und am Flughafen von Keflavik suchten wir uns ein Taxi, dass uns
ins Best Vogar Motel brachte, welches wir von Wien bereits vorgebucht hatten.
Nun wurden wir erstmals mit den hohen Preisen in Island konfrontiert. Für eine
Fahrt von 10 Minuten und ca. 10 km 3000 ISK ca. 35 Eur. Das Motel war sehr nett
und nach lesen von ein paar Prospekten gingen wir nach einem heißen Tee
schlafen da ja morgen um ½ 7 Uhr Tagwache ist.
Um ½ 7 war dann also
Tagwache. Um ¾ 7 war dann das bestellte Taxi dann da, dass uns zum Flughafen
bringen sollte um unser Auto einen Suzuki Vitara 4 WD abzuholen. Die Taxifahrt
war dann noch einmal teurer als gestern (4000 ISK ca. 45 Eur ). Für die 80 Eur
hätten wir uns das Auto einen Tag länger nehmen können. Auto wurde von Hertz
übernommen und ab gings wieder zum Motel um die Sachen im Wagen zu verstauen.
Zu meinem Pech stellte ich auch fest dass ich meine ganzen Socken zu Hause
vergessen hatte (vielleicht ist ja wirklich was dran, dass mir die Leute
vorhalten ich wäre zu hecktisch). Mit Müh und Not haben wir alles in dem
kleinen Kofferraum verstaucht und dann haben wir unser gutes Frühstück
erhalten. Leider fing es dann zu regnen an. Schnell noch ein paar Fotos und
dann ging es ab nach Reyjkavik. Dort entdeckten wir vor dem Ministeratsgebäude
eine Ausstellung von Fotos, die uns so gut gefallen haben, dass wir gleich ein
Buch dazu kauften (55- Eur , nachher in Wien entdeckt um 50 Eur). Nach einer
Stadtbesichtigung und der schönen Hallgrimskirche und natürlich Regen gings dann Richtung Gullfoss. Bei einem
kurzen Einkauf von Lebensmitteln wurden wir zum zweiten Mal mit den hohen
Preisen konfrontiert (50 Eur Einkauf bei uns entspricht hier 100 Eur, eine
Suppe im Restaurant 10 EUR, ein kleines Bier 10 Eur). Im strömenden Regen und
ca. 13° C fuhren wir dann über eine Schotterpiste mit tiefen Schlaglöchern zum
Geysir Gebiet, jetzt wussten wir warum man hier besser einen Geländewagen
fährt. Dort wurde der Regen ein bisschen weniger, sodass es möglich war mit
Schirm auszusteigen (hier hatte es ca. 8 °C). Doch der Wind war heute auch sehr
stark sodass es meinen Schirm zerfetzte. Übrigens in Reyjkavik gibt es Schilder
die am Boden stehen und bei einem Windstoß durch Federn ausweichen (umknicken).
Nach eine paar Ausbrüchen des Strokkur Geysir und Besichtigen von hellblauen
Quellen genehmigten wir uns einen teuren Kakao (ich glaube ich muss es ab jetzt
nicht mehr erwähnen das es teuer war). Für uns war das hier nicht sehr
spektakulär, hatten wir doch eine ¾ Jahr zuvor in Neuseeland Geysire
besichtigt. Weiter gings zum 10 km entfernten Gullfoss Wasserfall. Der Regen
wurde wieder stärker. Zwischen Fotografieren und weiter gehen musste ich immer
die Kamera von Regentropfen befreien. Doris tat das selbe bei der Digitalkamera
und Papa bei der Videokamera, echt mühsam bei Regen zu fotografieren. Der
Gullfoss war ein wunderschöner zweistufiger Wasserfall, normalerweise sieht man
hier einen Regenbogen über dem Wasserfall bei uns waren es nur große Tropfen.
In Strömendem Regen liefen Doris und ich (Papa war der Regen zufiel und
besichtigte den Wasserfall nur von weitem) zum Wasserfall hinunter. Die Jean
war pitsch nass, ich schwor mir in den nächsten Tagen nur mehr die Regenhose
anzuziehen, was ich auch im Rest des Urlaubes tat. Doris war ganz hingerissen
vom Gullfoss. Normalerweise steht sie nicht auf Wasserfälle, denn ich bin ein
Wasserfallvernatiker und jeden den ich auf die Linse bekomme wird Fotografiert.
Nachdem wir pitschnass waren entschieden wir uns das optional im Programm
stehende Hveravellir Gebiet zu streichen weil man bei dem Regen eh nichts sieht
und da es doch schon ½ 4 war. So gings wieder zurück nach Pingvellir wo wir
schon bei der Fahrt zum Geysir einen kurzen Stopp gemacht hatten. In Pingvellir
ist eine Spalte im Untergrund die Kilometerweit aufgerissen ist. Die Höhen der
Spalten sind gigantisch. Da es aber wieder mal regnete betrachteten wir die
Spalte nur vom Auto und schossen ein paar Fotos. Nun machten wir uns auf die
Suche nach einer Unterkunft. Gleich neben den Spalten war ein Hotel deren
Besitzer uns mitteilte dass sie für diese Saison schon leider geschlossen
hatten. So empfahl er uns ein anderes Quartier dass am anderen Ende im Süden
des Pingvallavatn Sees war (eigentlich wollten wir morgen nach Norden also ein
kleiner Umweg, wer weiß ob wir in Norden heute noch was gefunden hätten). Wir
mussten einen kleinen Umweg zusätzlich machen da wir die Straße am westlichen
Ufer versäumten und fuhren daher am östlichen Ufer wieder mal durch
Schlaglöcher (sollte nicht das letzte Mal gewesen sein). Dort wurden wir wieder
mal mit hohen Preisen empfangen 15.000
ISK inkl. Frühstück in einem sehr kleinen Doppel und Einzelzimmer (ca. 65 EUR
pro Person bei 6m^2 Zimmer). Die Unterkunft (eher eine Herberge) war neben
einem geothermalischen Kraftwerk, sodass der Besitzer ein warmes Pool im Garten
stehen gehabt hatte und wir uns hier nach einem durch Doris hergerichtet super
Abendessen entspannt hatten. Im allgemeinen merkte man schon heute, dass uns in
dem Urlaub nicht viele Menschen über dem Weg laufen würden. Denn in der
Unterkunft waren wir alleine und auf der Straße sind wir auch meist alleine
unterwegs, alle zwei Stunden kommt uns halt ein Auto entgegen und Menschen sind
auf der Straße auch kaum unterwegs.
Wenn man wirklich
einmal den Alttag hinter sich lassen will dann muss man um diese Zeit nach
Island, da laufen einem wirklich fast keine Leute über dem Weg.
Freitag 12.
September 2003
Heute geht’s nach
einem ausgezeichneten Frühstück Richtung Norden. Heute scheint ein bisschen die
Sonne, aber es zieht immer wieder zu und regnet kurz aber es ist halb so
schlimm. Nach ein paar Aufenthalten um Fotos von der schönen Landschaft zu
machen ging wieder zurück nach Pingvellir zur Allmännerschlucht. Atemberaubend
wie sich hier die Absenkung zwischen zwei Platten der europäischen und der
Amerikanischen darstellen. Bis zu 40 m kann dieser Spalt tief sein. Leider ist
uns hier ein Missgeschick passiert: Als ich meine Fototasche aus dem Auto holen
wollte stellte sie mir Doris so vorbereitet hin das ich glaubte sie wäre zu.
Ich schnappte also die Tasche und in diesem Augenblick kippt die Tasche und
durch das offene Fach fällt der Fotoapparat die Objektive usw. hinaus. UV-Filter
beider Kameras waren somit hin aber die Kamera hat den Sturz von einem Meter
Höhe eigentlich überlebt. Ich hatte mich Geärgert weil die Tasche offen war
aber es ist halt passiert und es wird schon im Urlaub gehen ohne UV-Filter.
Weiter gings dann über das Hochland vorbei an gewaltigen Vulkanen und Bergen
Richtung Snafellsness Halbinsel. Das Hochland war ziemlich kalt und windig aber
die Aussicht einzigartig. Schade das die Berge und Gletscher ein bisschen im
Nebel waren. Am Anfang der Snafellsness sind ein Haufen von verschieden
geformten Vulkanen und ein sehr schöne Basaltstruktur (Lavagestein) Gerouberg.
Die Fahrt auf der Halbinsel lässt die Gewaltigkeit des Snafellsjökull mit den
großen Furchen nur erahnen, da er leider wieder in Nebel verhüllt war. Die
Straßen waren wieder mal gelöchert und eine holprige Angelegenheit. Gigantisch
ist auch noch die durch einen Vulkanausbruch des Snafellsjökull
herausgeschmissene Basaltsteine Londrangar deren Größe einzigartig ist.
Am Ende des Tages
fanden wir dann ein nettes Edda Hotel bei Hellisandur. Ein kurzer Blick zum
Vogelfelsen, bei dem wir leider keine Papageitaucher gefunden hatten da die
schon im August von Island weggeflogen sind
war der Abschluss des Tages. Ein super Essen von Doris mit Eierspeis und
unserem in Wien neu gekauften Gaskocher beendeten den Tag. Was auch hier sehr
auffällig ist, es ist alles Behindertengerecht. Große Badezimmer, überall
Aufzüge und auch Haltehilfen im Bad für Behinderte.
Samstag 13.
September 2003
Heute regnet es wieder
und es geht zu den Fjorden der Snafellsnes Halbinsel mit einer netten
Bergpyramide Kirksjusfell. Von Westen kommend ist es ein Fjord auf der
Südostseite schaut er aber aus wie eine Pyramide. Es regnet immer beim Fahren
aber kaum steigen wir für Fotos aus hört es immer wieder zum regnen auf. Heute
in der Früh bei der Tankstelle sind wir das erste Mal an eine unfreundliche
Tankwärten gekommen. Weiter gings über die Halbinsel Vatnsnes entlang des
Fjordes über einem Bach zu verschiedenen Basaltsäulen. Hier trifft man fast
keinen Menschen ein paar nette Häuser und Island Pferde laufen einem immer über
dem Weg. Wir machten auch einen Abstecher zu einer gewaltigen Schlucht Kolugil
(1km lang 40-50m tief). Heute sehen wir vermehrt die Schafabtriebe von den
Wiesen. Die Schafe haben immer ein sehr blödes Geschau und wackeln immer sehr
lustig mit dem Hinterteil. Was uns bei der Autofahrt immer aufgefallen ist die
Schafe sind so dumm, dass sie immer in die falsche Richtung laufen wenn ein
Auto kommt. Die Strecke laut Plan von heute mussten wir kürzen. Wir schnitten
die Halbinsel Skagi ab. Auf der Strecke Richtung Osten erwischten wir dann eine
falsche Straße, die sehr Abenteuerlich war. Durch Faustgroße Steinfelder vorbei
an Vulkane und durch Pfützen folgten wir der geglaubten Straße. Als wir dann
vor einem Zaun angelangt waren, war uns klar das wir falsch gefahren sind. Also
das ganze wieder zurück und wusch durch einen Fluss durch mit dem Auto (endlich
einmal 4 WD) auf die richtige Straße. Nachher besuchten wir eine Burg und ein Gehöf
Glaumbar in Torfbauweise und fuhren bei einem Markt für Pferde vorbei der
gerade geschlossen wurde. Alle ritten mit Ihren kleinen Pferderl wieder nach
Haus. War sehr lustig zu zuschauen wie die wegliefen. In Varmahild suchten wir uns dann ein Hotel und übernachteten
erstmals in einem Schlafsackquartier, das eigentlich aus einem ganz normalen
Bett ohne Decke und Polster besteht. Einen kurzen Ausflug zu einer sehr netten
kleinen Kirche machten den Abschluss des Tages. In unserem Hotel wurde unter
der Dusche durch das schwefelige Wasser (riecht nicht besonders gut) Doris
weißgoldene Ringe auf einmal wirklich Gold farbig. Das bei Doris die Gold nicht
ausstehen kann, aber nach ein paar Stunden hat sich das wieder zurück gebildet.
Sonntag 14.
September 2003
Heute beim Frühstück
lernten wir zwei Schweizer kennen die wir tags zuvor im Edda Hotel in
Hellisandur trafen. Nach der ersten Nacht im Schlafsack beschlossen wir obwohl
Papa noch einige Probleme mit dem Schlafen in dem Sack hatte, die nächsten Tage
wieder soweit wie möglich solche Quartiere zu bekommen. Es regnete wieder
leicht und wir fuhren zu den Fjorden auf der Tröllaskagi Halbinsel. Leider war
die Sicht nicht besonders, aber wie auch tags zuvor ist die Gewaltigkeit der
Berge und Fjorde einzigartig. Auf den Weg zu den Fjorden neigte sich unser
Benzin dem Ende aber alle Tankstellen die wir anfuhren sperrten erst um 12 Uhr
mittags auf, aber wir entschlossen uns doch weiterzufahren bis ans Ende der
Fjorde. Dort war auch die Tankstelle offen. Eine nette Tankwärtin erzählte uns
dass es diese Woche die erste Woche ist wo es schlecht ist. In Island war der
Sommer wie bei uns ein Jahrhundert-sommer nämlich sehr warm, also Pech gehabt
falsche Woche erwischt. Nach den Fjorden gings dann Richtung Akureyri, eine echt
nett Stadt. Es ist die Zweitgrößte auf Island, aber nach unseren Dimensionen
eine Kleinstadt. Wir besuchten auch einen Subway und legten gleich saftig das
Geld dort ab (ca. das Doppelte von Wien). Weiter gings dann zum Godafoss,
weiterer bekannter und sehr schöner Wasserfall. Wir besorgten uns dann auch
gleich dort unseren Schlafplatz mit Schlafsack und machten uns noch auf den Weg
ins Landesinnere. Sehr karge Landschaft durch die wir fahren, ab und zu sieht
man vereinzelt ein Haus oder ein Gehöf stehen. Es wird kalt, aber die Sonne
kommt kurz heraus, aber es ist eine Wahsinns Landschaft. Wie ich bereits schon
erwähnte: Wenn man wirklich aussteigen will vom Alltag und niemanden mehr sehen
will, dann muss man nach Island fahren. Wir besuchten den Aldeyjarfoss, ein
Wasserfall mit Gesteinsformationen die wahnsinnig toll geformt sind und
ausschauen wie wenn sie jemand hingestellt hätte. Mitten im Gebirge und nur auf
Schotterstraßen erreichbar so liegt er dort
Trotz der Faszination des Hochlandes kehrten wir um, da es schon ½ 7 war
und wir ja noch unser Quartier erreichen mussten. In der Hektik bei einem Foto
ist mir dann noch dazu der Fotoapparat zum zweiten mal am Boden geflogen, aber
nun vom Stativ herunter. Naja jetzt schwor ich mir weniger hektisch zu sein und
mehr aufzupassen. Heute suchte ich nach dem Nordlicht mit der Hoffnung eines zu
finden da es ja die Jahreszeit dafür ist und es nicht so stark wolkig ist.
Leider konnte ich aber nichts finden aber wir sind ja noch ein paar Tage hier.
Als Trost konnten wir vom Zimmerfenster auf den Godafoss Wasserfall sehen.
Montag 15.
September 2003
Kaum bin ich
aufgewacht lachte uns schon die Sonne an, es ist wolkenlos, einfach ein
Wahnsinn. Bin dann gleich beim Sonnenaufgang zum Godafoss gelaufen und traf
dort einen Amerikaner aus Washington der auch mit seinem Stativ versuchte den
Wasserfall zu fotografieren. Seine Frau erzählte mir dann beim Frühstück dass
er in Pension ist und professionelle Dia Vorträge machen will. Sie wollten
heute durch das Hochland (wo wir gestern gewesen sind) in den Süden von Island
da Ihr Urlaub sich bereits dem Ende zuneigt.
Unser Unterkunftsgeber
ein Deutscher der Ausgewandert ist erzählte uns auch von dem warmen Sommer und
dass es im Norden sehr oft schönes Wetter vorherrscht im Gegensatz zum Süden.
Weiter gings zum Myvatn Gebiet, wo angeblich sehr viele Mücken sind. Bei uns
war es eigentlich nicht schlimm, viele Tiere hatten wir nicht gesehen. Das
liegt wahrscheinlich an der Jahreszeit. Als erster Anlaufpunkt sollte ein
Pseudokrater sein, der wie ein Spiegelei aussieht. Nach langem Suchen fanden
wir dann die Pseudokrater aber von Spiegelei weit entfernt, nur die Form hätte
mit viel Fantasie etwas damit zu tun, denn die Farbe war eigentlich grünlich.
Nach Besichtigung mehrerer gigantischen Baslattürmen oder Lavamassen bestigen
wir den Vulkan Hverfjall. Oben angekommen sind wir den Kraterrand abgegangen.
Die Aussicht war gigantisch und er Vulkan wie er im Buch steht, überall
schwarzes Lavagestein und in der Mitte des Vulkans eine riesen Grube.
Die Solfatfelder mit
blubbernden Löchern waren ebenfalls einzigartig. Für Doris und mich nichts
neues da wir ähnliche Sachen in Neuseeland gesehen hatten. Auf einem See haben
wir aber ein Stück am Ufer entdeckt dass so stark blubbernde dass sogar die
Erde bebte. Unglaublich was für eine Kraft hier unter der Erde vorhanden ist.
Überall in der Umgebung dampft es und die Gewässer sind sehr warm. Eigentlich
kann man hier auch schwimmen, aber draußen ist es uns doch zu kalt, daher
strichen wir dies. Wir sind dann noch zum grünen Maar Viti gefahren, dessen
Anblick auch ein Wahnsinn war. In der Umgebung gibt es auch die wunderschönen
beige Ryholitberge. Da wir heute noch etwas Zeit hatten fuhren wir bis nach
Husavik weiter um sich für eine eventuelle Walbesichtigung anzumelden. Schade
das diese Waltouren erst um 13:30 Uhr am Nachmittag stattfinden daher strichen
wir das von unserem Vorhaben. Wir trafen dann auch noch die Schweizer die heute
eine Waltour machten und uns sagten dass man nur Zwergwale besichtigen konnte.
Doris und ich sahen in Neuseeland schon Wale und die kleinen Wale schauen wie
Delphine aus die wir schon dort gesehen haben. Für Papa war es aber kein
Problem diese nicht zu sehen, man kann ja nicht alles haben. Nun machten wir
uns auf die Suche nach Diafilmen, denn mein Vorrat neigte sich dem Ende. In
einem Fotogeschäft wurden wir fündig. Der Film kostete das dreifache von Wien,
und ist schlechtere Qualität. Nichts zu trotz brauchte ich Ihn da ich ohne
Fotos aufgeschmissen bin, muss nämlich alles Fotografieren was mir über den Weg
läuft. Wir suchten uns dann wieder ein Schlafsackquartier deren Besitzern
angetrunken war, wie viele Isländer. Die Unterkunft war nicht so toll, obwohl
sie bestand drauf dass alle Ihre Schuhe
ausziehen bevor sie das Haus betreten. Sie empfiehl uns für den Abend ein Hotel
wo wir billig Pizza essen konnten. Die Portionen waren super und der Preis
moderat sogar im Verhältnis zu Österreich. Da es heute wolkenlos war versuchten
wir das Polarlicht bzw. Nordlicht zu sehen. Wir fuhren aus der Stadt auf einen
kleinen Hügel und warteten bis die Sonne ganz unterging. Leider scheinte der
Mond sehr stark. Trotzdem sahen wir weiße Flecken die erschienen und wieder
verschwanden am Himmel. Ein unheimliches kosmisches Erlebnis. Komischerweise
sind beim entwickeln der geschossenen Fotos diese weißen Flecken zu grün
geworden. Angeblich sind die Flecken auch in Natur grün, also an irgendetwas
ist es gelegen das wir es nicht so sahen (Jahreszeit, Mond...).
Dienstag 16.
September 2003
In der Früh lernten
wir dann einen Österreicher kennen den wir noch öfters auf der Strecke sehen
sollten. Er war alleine für 5 Tage rundherum über die Insel unterwegs, noch
sportlicher als wir denn er verlängerte nur ein Seminar das er in Reyjkavik
hatte. Auch sahen wir hier ein Paar das wir auch später wieder getroffen haben
dessen Frau heute sogar laufen ging und ich mir dachte, dass ich das bei einer
Besichtigungstour im Urlaub nicht machen möchte. Es ging dann zu ein paar
Sedimentprofilen mit Muscheln die mich nicht so begeisterten und zu einer
schönen Landschaft an der Küste. In Hjodaklettar sahen wir imposante
burgenartige Felsen die vom Jökulsa erschaffen wurden. Der Fluss Jökulsa ist
auch verantwortlich für die Highlight an dem heutigen Tag die in Hufeisenform
geformte Stufe eines ehemaligen Wasserfalls bei Asbyrgi und der Wasserfall
.Dettifoss. In Asbyrgi sind bis zu 100m hohe Canyons zu bewundern die sehr
ähnlich der Niagara Wasserfälle nur ohne Wasser sind. Es ist schon ein irres
Gefühl unten im Canyon zu stehen und die 100 m hohen Wände überall dort zu
sehen. Der Dettifoss ist einer von drei Fallstufen des Jökulsa Flusses heute.
Er ist der imposanteste den ich je sah und der größte Wasserfall in Europa und
er formte einen Canyon der doch auch Ähnlichkeiten mit dem Grand Canyon hat,
nur eher grauer. Ringsum ist alles sehr karg und flach, Schotterpisten und
schwarze bis graue Böden. Leider hatten wir bei Dettifoss ein Schild übersehen
dass uns zum Selfoss gebracht hätte. In der Annahme wir konnten ihn auch mit
dem Auto erreichen fuhren wir weiter. Denkste leider nur zugänglich über den
Weg. Wir strichen die Fahrt zur Askja da uns die 100 km die zu fahren wären
doch für den Nachmittag zu viel gewesen wären. Im Nachhinein erfuhren wir, dass
dort sehr oft schlechtes Wetter vorherrscht, Sandstürme Nebel usw. Gut dass wir
das nicht gemacht hatten.
Wir fuhren dann weiter
nach Egilsstadir und gingen einkaufen. Endlich fand ich hier drei gute Filme.
Einen Fotoshop konnten wir nicht finden, also beschlossen wir noch in den einen
Fjord Seydisfjördur zu fahren. Heute war eigentlich wieder wolkenlosen Wetter,
bei den Fjorden hatte es aber leicht zugezogen aber es regnete nicht. Als wir
wieder vom Hafen im Fjord wegfahren wollten machte das Auto beim einschlagen
ein komisches Geräusch. Bei der Tankstelle haben sie uns dann an einen
Automechaniker verwiesen. Der stellte gleich einen Lagerschaden am linken
Vorderrad unseres Suzuki Vitaras fest. Er besprach mit der Autovermietung dass
wir langsam über das Gebirge (der Fjord konnte nur über die Berge erreicht
werden) zurückfahren sollten und uns dann am Flughafen bei Hertz melden sollten
um den Wagen auszutauschen. Am Flughafen angekommen sagte man uns heute geht
nichts mehr wir sollten morgen um 10 Uhr nochmals kommen, da könnten sie mehr
sagen. Früher geht das nicht wegen der ankommenden Maschinen. Wir suchten uns
eine nette Holzhütte ganz für uns allein auf einer Wiese vor einem Haus als
unsere Unterkunft. Bad und Klo waren im Haus. Für Papa schon sehr
abenteuerlich. Doris und ich fanden es gut. Es gab wieder Nudeln mit dem
Gaskocher zum Abendessen aber kein Polarlicht heute.
Heute lernten wir beim Frühstück einen Isländer kennen der auf Grund seines Jobs ständig auf der Insel unterwegs ist. Er hat mit dem Dampfkraftwerken etwas zu tun. Die Isländer brauchen immer ein wenig Zeit bis sie auftauen, aber dann quasseln sie ständig. Wir sind dann um 9 Uhr zum Flughafen zum Herz und nun war uns auch klar warum ein Tausch erst um 10 Uhr möglich ist. Die Mannschaft von Hertz war gleichzeitig Bodenpersonal Gepäckträger und –einräumer usw. also Mädchen für alles. Sie waren sehr hilfsbereit und machten einen kurzen Blick drauf und es war klar wir müssen zur Werkstatt. Nachdem der ½ 10 Uhr Flieger gestartet war fuhr ein Angestellter mit uns zur Werkstätte. Es war klar Auto defekt keine Weiterfahrt möglich. Wir fuhren zurück zum Flughafen und bekamen einen großen Nissan Terrano. Wieder zurück zu Papa der bei der Werkstatt wartete und Auto umladen. Das Auto war größer aber roch irgendwie nach Fisch. Wir fuhren Richtung Fjord auf einen Berg hinauf auf einmal merkte ich das der Motor kaum Gas annahm und nach kurzer Zeit leuchtete die Motorkontrollleuchte auf. Nun wieder zurück und diesmal gleich zur Werkstatt -> Sensor von Luftfilter kaputt. Wieder Kontaktaufnahme mit Hertz-> zwei Möglichkeiten wurde uns angeboten Wir können bis am Abend auf den Ersatzteil warten der per Flugzeug geschickt wird und mit einem heruntergefahrenen Isuzu den tag herumfahren. Der zweite Vorschlag den die Autovermietung aber nicht so gern gehabt hat nahmen wir aber dann an, nämlich mit dem Isuzu Wagen bis nach Höfn weiterzufahren und den Wagen dort nochmals zu tauschen. Der Isuzu war ein zugemachter Pickup, der von seinem Vormieter total abgefahren wurde. Er hatte erst 8000 km drauf sah aber aus wie wenn er 100.000km drauf hätte. Der Vormieter ist im Hochland damit herumgefahren, Hertz entschuldigte sich dafür weil dieses Auto ist nicht der gewohnte Hertz Standart. Uns war es für einen halben Tag wuscht wenn es zieht usw. aber es fuhr. Wir fuhren durch die leider wieder bedeckten Fjorde, eine sehr schöne Landschaft und versuchten in der Nähe von Höfn die Roben zu finden da Papa noch keine in Natur gesehene hatte. Leider hatten wir hier auch Pech, keine Robben nur ein Sandsturm. In Höfn tauschten wir unseren Isuzu gegen einen Suzuki Vitara nun einen weißen.Wir fanden auch ein Ponyhotel und ich versprach Doris wenn das Wetter passt darf sie morgen reiten. Es ging aber heute Abend ein starker Wind. Wir fuhren noch zu einer Bar und aßen ein gutes Abendessen.
Heute in der Früh ist es wieder sehr windig. Leider müssen wir Doris Reitausflug absagen. In unserem Quartier treffen wir wieder die Läuferin von Husavik und zwei Holländer die ich in den Solfatfeldern von Myvatn kennen gelernt hatte und die wir auch bei den nicht vorhandenen Roben gesehen hatten. Wir besuchten ein paar Gletscherausflüsse des Vatnajökull dem größten Gletscher Islands und den sehr sehenswerten Geltschersees Jökulsarlon. Hier trafen wir wieder den Österreicher von Husavik. Bei den Gletscherseen sahen wir auch Surfer die dort einen Film drehten. Sie sprangen zu den Seehunden ins Wasser und paddelten mit den Surfbrettern durch die Eisblöcken und Eisbergen des Gletschersees (einfach ein Wahnsinn). Das Bemerkenswerte ist, dass das Meer nur eine Straße entfernt von den Gletschern ist. Wir fuhren dann zum Svartifoss ein wunderschöner Wasserfall mit Basalstrukturen (Orgelpfeifen), wo wir wieder den Österreicher trafen der heute noch nach Reyjkavik will da er morgen in der Früh heim fliegt. Papa zeigt heute schon leichte Ermüdungserscheinungen, obwohl auch heute eigentlich ein ganz schönes Wetter war. Nach ein paar Sehenswürdigkeiten auf der Strecke fuhren wir ins Hochland und fanden dann bei einem Gehöf ein nettes Häuschen das vermietet wurde. Ein ganzes Haus nur für uns! Heute war es wieder wolkenlos. Ich versuchte ein paar Sternenbilder und das Polarlicht zu fotografieren. Es war sehr kalt aber mit Haube und Handschuh geht das schon.
Nach einem wiedereinmal
ausgedehnten Frühstück, aber diesmal von Doris zu bereitet gings Richtung
Landmannalaugar. Jetzt mussten mehrere Furten durchquert werden. Für Papa war
das ein bisschen viel Streß, er hatte immer Angst um das Auto. Bei einer Furt
zur Schlucht Eldja fand ich es auch besser nicht durchzufahren, da diese sehr
tief war und man nicht sehen konnte wo es geht. Generell gilt der kürzeste Weg
ist nicht immer der geeigneteste, da dies meist die tiefsten sind. Bei den
meisten Furten sieht man auch Reifenspuren, nur ist das auch keine Garantie da
die Wasserstandstiefe je nach Tageszeit variiert. Die Straße bestand eigentlich
nur aus Schotter und vielen Löchern. Für Papa war der heutige Tag schon ein
bisschen viel. Uns gefiel es, war lustig durch die Furten zu fahren. Nach der
Überquerung von einer Heißwasserfurt (Heiße Quellen) bei Landmannalaugar
stellten wir unser Auto ab, da wir nicht mehr weiterkamen. Die Leute auf der
Hütte in diesem Tal machen gerade die Hütte zu sind aber freundlich und sagen
das wenn wir wieder zurückwollen müssen wir ein Stück zurückfahren, wir hatten
die Straße versäumt. Sie zeigten mir auch einen Wanderweg den wir gehen
konnten. Papa wollte zuerst nicht, er wolle lieber im Auto auf uns warten. Papa
der Wanderfreak will nicht? Was ist los? Ich glaube er war einfach fertig von
der Herumfahrerei der letzten Tagen und die Furten gaben im den Rest. Auf mein
Auffordern entweder gehen wir alle oder keiner ist er dann doch mit zu den
beigen Ryholitbergen. Überall rauchte es und es war schlammig. Nach einem
Anstrengenden Aufstieg endlich die Super beigen Berge. Gerne wäre ich dort auch
hineingegangen aber es war zu kalt und die andern wollten nicht. Die Berge hier
sind nicht nur beige, sie zeigen verschiedene Farben, grün, braun rot usw. echt
bemerkenswert, möchte hier in einem anderen Urlaub auf alle Fälle zurück. Die
heißen Quellen dort waren leider gesperrt aber ich glaube bei der Kälte wollte
keiner so richtig, den das rausch steigen ist sicher kalt obwohl die Quellen um
die 40°C hatten. Weiter ging dann nach der Wanderung derren ganzen Rundweg wir
nicht fanden über verschiedene Furten zu dem wegen der Wolken verhüllten Vulkan
Hekla. Da der Vulkan in den 70ern ausgebrochen ist sieht man an Hand der
schwarzen Lavafelder die Gewaltigkeit des Vulkan und vor allem die Reichweite
von mehreren Kilometern. Die Fahrt nach Porsmörk strich ich vom Plan, da hier
auch mehrere Furten durchquert werden müssen und zu Liebe Papas der sicherlich
jetzt froh war alle Furten hinter sich zu haben.
Wir fuhren dann weiter
zum Skodafoss einem 60 Meter hohen sehr schönen Wasserfall. Und nach Dyrholaey
zu dem kilometerlangen menschenleeren schwarzen Strand mit den versteinerten
dunkelbraunen Dünen und zu einer Basaltstruktur-Steinformationen mit Loch. Aber
was wir dort erlebten war ein Wahnsinn. Der wind blies so stark, dass ich die
Kamera nicht mehr gerade halten konnte, er schmieß mich auch fast über den
Felsen ins mehr. Ich glaube so einen starken Wind habe ich noch nicht erlebt.
Die Anfahrt hier her ist sehr beschwerlich da es wieder eine Schotterstraße war
aber mit sehr großen und vielen Löchern.
Die Nadeln von Vik i
Mydral konnten wir auch von hier sehen daher fuhren wir nicht mehr hin und
suchten uns ein Quartier. Es scheint so dass es obwohl es den ganzen Tag
eigentlich OK war zu zuziehen und zu regnen anzufangen. Eigentlich haben wir
jetzt schon fast unser Island Programm durchgezogen, na ja morgen müssen wir eh
nach Reykjavik und wenn es schön ist kann Doris ja Reiten. Heute gab’s nochmals
Eierspeis am Abend. Ich unterhielt mich mit dem Quarteiergeber. Ein Pole der 5
Monate hier arbeitet (bei einem Lohn von ca. 2000 Euro.), er ist ganz alleine
in dem großen Hotel sonst keine Menschenseele auch keine Gäste. Er erzählte mir
aber das es vor zwei Wochen noch ausgebucht war (42 Zimmer) aber letzte Woche
ist es rapid bergab gegangen.
Heute regnet es stark,
es ist ein richtiges Sauwetter. Gott sei Dank ist es unser letzter Tag, nun
dürfte wirklich der Winter auf Island eingekehrt sein. Die ganzen
Aussichtpunkte sehen wir nur vom Auto aus. Als wir aber dann nach Reykjavik
kamen, klarte es ein bisschen auf. Bei der Fahrt auf der Halbinsel Reykjanes
war dann sogar Sonnenschein angesagt. Wie schauten uns nochein paar Vulkane und
ein Thermalgebiet (Krisuvik) mit viele Rauch an. Eigentlich haben wir das auf
der Insel schon sehr oft gesehen. Also fuhren wir zu unserem letzten
Anlaufpunkt zur Blauen Lagune. Das ist ein sehr schönes Thermalbad. Das Wasser
ist Blau und im Anschluss eines Kraftwerkes. Wir gingen schwimmen und
entspannten uns in dem im Freien gelegenen Bad, da ja jetzt die Sonne schien.
Man kann sich hier einen Schlamm ins Gesicht schmieren und das warme Wasser mit
den stellenweise sehr heißen Wasser genießen. Sauna und Dampfbad in Begriffen.
Das einzige waren die Kästchen im Bad die uns Techniker (Papa und ich)
Schwierigkeiten bereiteten. Doris hatte keine Probleme den sie nahm die
Beschreibung zum Schließen und Öffnen der Kästchen als gegeben hin. Wir wollten
es wie immer Techniker verstehen. Kästchen zu Uhr am Handgelenk zum für alle
Kästchen zuständigen Computersensor. Ein Italiener erklärte uns das sehr
freundlich.
Papa war glaube ich nun
schon froh, dass er morgen endlich heim darf.. Nach dem Bad fanden wir nach
längerem Suchen (ist gar nicht so einfach in der Nähe des Flughafens) eine
Unterkunft, diesmal mit wirklichen Bett in einem Hotel in Keflavik. Zum
Abendessen gingen wir zu einem Australier der sein Lokal sehr nett eingerichtet
hatte. Überall amerikanische Autokennzeichen und Cola Ausrüstung und
eingerichtet wie in den 50er/60er, so was möchte ich in meinem Haus auch mal
haben dachte ich mir. In der Nacht gab es einen wahnsinnigen Wirbel im Hotel,
schon seltsam nach über einer Woche Einsamkeit, da fällt einem jeder Laut auf.
Naja schön langsam müssen wir uns eh an die Zivilisation wieder gewöhnen. Doris
verbrachen daher auch ein wenig Zeit im Internet damit wir so müde wurden das
der Lärm nicht mehr hörbar
wurde.
In der Früh beim
Frühstück gings mit dem Wirbel weiter. Manche Leute brauchen auch sogar zum
Frühstück ein Bier. Um 7 Uhr am Flughafen ist die Hölle los, ein paar besoffene
oder eingekiffte Amis oder Engländer. Mich wundert es nicht das manche Moslems
so wütend auf diese Leute sind. Es verlief sonst alles OK. Wir kauften von
unserem letzten Geld für die daheim gebliebene Mama einen Lachs. Der Heimflug
war gut. In Koppenhagen konnten wir auch noch die hohen Preisen feststellen die
wir auch in Island erlebten. Nach einem teueren aber wunderschönen Urlaub in
einem einzigartig wunderschönen Land landeten wir in Wien. Der Flug war bei so
klaren Wetter, dass es eine Freude war Wien bei Anflug so genau zu sehen.
Leider vergaß ich bei der ganzen Faszination aufs Fotografieren. Aber was
soll´s es war suuuuuuuuuuuupppppppppppppppeeeeeeeeeeeeeeerrrrrrrrrrrr!!!!!!!!!!!!!!